Hundegebell erschreckte die seltene Wildkatze, die auf einem Hochsitz Schutz fand

Luchs flüchtete vor Dackel

Dackel stöberte die Wildkatze auf: Carsten Mangolds Rauhaardackel Spencer entdeckte bei Kehrenbach einen Luchs. Dieser flüchete auf den nächsten Hochsitz. Ob die Katze ein Halsband trug, war nicht auszumachen. Fotos: nh

Kehrenbach. Luchse zu entdecken, und das an einem Vormittag, ist auch für Jäger und Förster ein seltenes Erlebnis.

Dass Carsten Mangold aus Wabern die Großkatze auch noch mit seinem Handy fotografieren konnte, hat er letztlich seinem drei Jahre alten Rauhaardackel Spencer zu verdanken.

Bei einer Jagd bei Kehrenbach fing Spencer plötzlich an, laut zu bellen. Welches Tier er entdeckt hatte, wollte Mangold wissen und marschierte die 200 Meter von seinem Jagdstandort zu einem Hochsitz. Dort fand er Spencer – und oben in einem Hochsitz einen verschreckt kauernden Luchs.

Der machte sich allerdings schnell von dannen – flüchtete aber nicht über die Leiter sondern über die Rückseite ...  und Spencer hinterher. Mangold machte sich schnell wieder zurück an seinen ihm für die Jagd zugewiesenen Platz. Nach einer halben Stunde kehrte auch der jagderfahrene Dackel wieder zurück.

Noch ein Jäger hat bei der Drückjagd einen Luchs gesehen, einen mit Halsband. Das Halsband jedenfalls ist ein Hinweis auf M2, den Luchs, der im Harz als Jungtier ausgewildert und mit einen GPS-Sender in die Freiheit entlassen wurde. Im Werra-Meißner-Kreis war er gesichtet worden (bmn) Hintergrund

Quelle: HNA

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