Matthias Gibert an Offener Schule Borken

Lust auf Lektüre

Direkter Kontakt: Autor Matthias Gibert (rechts) stellt sich den Fragen der Schüler der Klasse 10Ga. Foto: privat

Borken. Es ist mittlerweile Tradition an der Gustav-Heinemann-Schule in Borken, Schülerinnen und Schülern der höheren Klassen eine Begegnung mit einem Schriftsteller zu ermöglichen. In diesem Jahr freute sich die Schulgemeinde auf den Kasseler Krimi-Autor Matthias Gibert.

Giberts Krimis sind nicht nur spannend zu lesen, sondern sie spielen darüber hinaus durchweg in Kassel und Umgebung, was den Unterhaltungswert für Ortskundige nochmals steigert. So hat Giberts Hauptkommissar Paul Lenz in „Nervenflattern“ (2007) die Bedrohung der weltberühmten Kasseler Kunstausstellung Documenta durch einen Nervengiftanschlag zu verhindern. In „Kammerflimmern“ (2008) hat es Lenz mit einem zwielichtigen Versicherungsmakler zu tun, der nicht nur auf den ersten Blick an den Kasseler Versicherungs-Hochstapler Mehmet Göker erinnert. Rechte Gewalt gegen Migranten findet sich in Giberts Krimi „Rechtsdruck“ (2011). Und in „Schmuddelkinder“ muss Lenz die Morde an zwei ehemaligen Erziehern des Erziehungsheims Karlshof aufklären.

Die Schüler des Jahrgangs 10 hatten sich im Vorfeld mit Giberts Werk beschäftigt und waren entsprechend gespannt, den Autor zu erleben. Sie wurden nicht enttäuscht, denn sein dem Publikum zugewandtes Wesen machte es ihnen leicht, ihre Fragen zu stellen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Insgesamt war es eine kurzweilige Veranstaltung, die Lust auf weitere Gibert-Lektüre, machte. (red)

Quelle: HNA

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