Das Babbelyoga als Wohlfühltechnik

Komiker Maddin Schneider in der Ziegenhainer Kulturhalle

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Gab Einblicke in sein Gefühlsleben: Maddin Schneider und seine Fans hatten Spaß in der Kulturhalle in Ziegenhain. 

Ziegenhain. Am 9. März gab es in der Kulturhalle eine gehörige Dosis Humor durch Comedian Maddin Schneider - da hatte selbst der zurzeit grassierende Grippevirus keine Chance.

Nicht umsonst sagt der Volksmund: Lachen ist die beste Medizin. Martin Schneider, besser bekannt als „Maddin“ machte mit seinem Programm „Meister Maddin“ Station in Ziegenhain. Rund 300 Besucher waren gekommen und erlebten einen gut aufgelegten Komiker.

Er sei zwar noch nie in Ziegenhain gewesen, es wäre aber schon immer sein Traum gewesen hier auftreten zu dürfen, schmeichelte Schneider gleich zu beginn dem Publikum: „Wer nach Ziegenhain kommt, der hat es geschafft.“

Während seines Auftritts versuchte sich der bekannte Comedian an der Beweisführung, dass Hessen und Indien früher einmal zusammengehörten. Lediglich die Kontinentalverschiebung habe zur Trennung geführt, erklärte Maddin und meinte, dass die Grüne Soße eigentlich Curry sei und in der „Omma“ die in Indien heilige Silbe Om stecke. Zwei Stunden lang veranstaltete Meister Maddin in der Kulturhalle eine große Therapiesitzung. Mit Babbelyoga habe er eine ganz neue Wohlfühltechnik entwickelt, erklärte der Komiker gestenreich: „Das ist eine Verbindung von indischer Weisheit mit uraltem hessischem Wissen.“

Da Martin Schneiders Babbelyoga in der Hauptsache aus Sprechübungen bestand, gab es während des ganzen Abend Übungen zum Mitmachen. „Babbeln ist pures Wellness fürs Gesicht“, betonte der Komiker und so versuchten sich die Besucher unter anderem an der „Gorilla-Übung“ und der Übung „Verliebter Hirsch“. Fans und Künstler hatten sichtlich ihren Spaß.

In der zweiten Programmhälfte gab Schneider Einblicke in sein Gefühlsleben, berichtete von seiner langjährigen Beziehung, dem blauen Frotteeschlafanzug und Kontakt zu „versauten Hausfrauen“ aus der Nachbarschaft.“

Am Ende gab es kräftigen Applaus für den hessischen Komiker. Mit Lachtränen in den Augen und dem neu erworbenen Wissen um Wurzelchakra – ein uraltes hessisches Wort für die Stelle, an der der Rücken seinen anständigen Namen verliert – verließ das Publikum nach einer kurzen Zugabe die Kulturhalle.

Quelle: HNA

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