Ein Märchen für die Stadt

Sie machen sich für Märchen stark: von links Irmhild Georg, Bürgermeister Werner Lange, Benjamin Schäfer (Geschäftsführer der Deutschen Märchenstraße), Heike Eubel, Bernhard Lauer (Direktor des Brüder Grimm Museums Kassel), Scarlett Hillebrand und Christina Georg. Foto: Först

Niedenstein. Willkommen im Märchenland: Die Stadt Niedenstein hat nun ihre eigene Mar. In der Aula der Louise-Schröder-Schule in Niedenstein gingen 40 Gäste mit der Märchenerzählerin Margarita Dettbarn auf eine Reise ins Land der Fantasie und der Abenteuer.

Untermalt von Harfenklängen und beleuchtet von Kerzenschein bekamen sie drei verschiedene Geschichten zu hören, die einst die Brüdern Grimm zu Papier gebracht haben: „Jorinde und Joringel“, „Die kluge Bauerntochter“ und „König Drosselbart“. Aus diesen konnten sie eines auswählen.

Die Idee, eine Märchenpatenschaft zu übernehmen hatte die Vorsitzende des Arbeitskreises Dorferneuerung, Heike Eubel. Und so wurde gemeinsam mit Christina Georg von der Niedensteiner Stadtverwaltung ein Märchenerzählabend organisiert. Die Einwohner sollten schließlich ihre Stimme für eines der Märchen abgeben.

Nach der Auszählung der Stimmzettel liegt derzeit das Märchen König Drosselbart mit knapper Mehrheit vor der Klugen Bauerntochter. Jorinde und Joringel seien aus dem Rennen, sagte Niedensteins Bürgermeister Werner Lange.

Ende Oktober soll eine Jury entschieden, welche der Märchenfiguren die Stadt am besten repräsentiert. Die Märchenstraße wurde im Jahr 1975 im Gedenken an die Brüder Grimm gegründet, berichtete Benjamin Schäfer, Geschäftsführer der Deutschen Märchenstraße.

Sie beginnt in Hanau, dem Geburtsort der Grimms und führt von dort aus bis zum Meer. Die Geschäftsstelle der Deutschen Märchenstraße befindet sich in Kassel. Durch eine Märchenpatenschaft, sagte Schäfer, könne die Stadt an Profil gewinnen. (zrf)

Quelle: HNA

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