Rotkäppchenland mit 17 Kommunen setzt auf die Grimms

Karl-Heinz Vestweber

Ottrau. „Wir müssen zeigen was wir haben - und wir haben viel“: Das sagte Karl-Heinz Vestweber, Vorsitzender des Tourismusservice Rotkäppchenland, beim Tourismus-Tag in Weißenborn.

Zugleich unterstrich Vestweber, dass die Förderung des Fremdenverkehrs in der Region Schwalm-Knüll-Vogelsberg nach wie vor eine große Aufgabe und Herausforderung darstellt. Das Rotkäppchenland (RKL) müsse noch stärker an einem Strang ziehen, nicht nur Leistungsanbieter sein, sondern die Menschen in der Region ansprechen.

Viele der 17 Mitgliedskommunen waren durch die jeweiligen Bürgermeister vertreten, teilte das Rotkäppchenland mit. Nächstes Ziel: Die Erstellung eines Wanderweg-Konzeptes. Die interkommunale Zusammenarbeit, die auf der Ebene des Tourismus im Rotkäppchenland seit Jahren gut funktioniere, müsse fortgesetzt werden, Marketingstrategien sollen gebündelt werden.

Geschäftsführerin Heidrun Englisch berichtete über gestiegene Mitgliederzahlen; der Verein hat derzeit 171 Mitglieder, darunter 17 Städte und Gemeinden aus vier Landkreisen (Marburg-Biedenkopf, Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Vogelsbergkreis). Die zentralen Themen im Rotkäppchenland blieben Wandern, Radfahren und, ganz herausragend, Märchen.

Sie seien das Alleinstellungsmerkmal des RKL in der Grimm-Heimat Nordhessen, sagte Heidrun Englisch. 200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm werden im kommenden Jahr in ganz Hessen und der Deutschen Märchenstraße gefeiert. Zahlreiche Ausstellungen und Aktionen seien geplant, „das Rotkäppchenland ist dabei“. (aqu)

Quelle: HNA

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