Wintervergnügen

Neukirchen: Märchenmarkt im Schnee

Genossen den Schnee auf dem Marktplatz: Max Richardt, Anna Richardt, Melina Rein, Jana Riedemann, Marie Sophie Smietana und Amelie Musack. Fotos: Knauff

Neukirchen. Die Schneeflocken fielen sanft, der Glühwein dampfte heiß aus den Bechern: In herrlich winterlicher Kulisse öffnete der Weihnachtsmarkt in Neukirchen auf dem historischen Marktplatz seine Pforten.

Die Besucher konnten auf dem schneebedeckten Marktplatz neben Kaffee und Kuchen auch Glühwein, Apfelpunsch und zahlreiche weihnachtliche Spezialitäten genießen. Wie im vorigen Jahr gab es Bratwurst, Spießbraten, thailändische Spezialitäten, Schwälmer Klöße. Wer wollte konnte außerdem weihnachtliche Dekoration oder Imkereiprodukte kaufen.

Auch für die jungen Gästen hatte man gesorgt. Neben dem Karussell bot sich vor allem der aufwendig gestaltete Märchenwald für ausgedehnte Schneeballschlachten an. Einige Besucher waren sogar mit dem Schlitten gekommen. Am Sonntag erschien außerdem der Nikolaus und verteilte Süßigkeiten.

Fuhren auf dem Kinderkarrussel: Anton Willmann, Svetlana Willmann und Laura Willmann.

Getreu dem Märchenmotto hatte man unterhalb der Nikolaikirche eine kleine winterliche Kulisse geschaffen, in der zahlreiche Märchen in Miniaturgröße nachgebildet waren. So konnte man zwischen den schneebedeckten Tannen, die von den Neukirchener Kindergärten gestaltet wurden, am aufwendig geschmückten großen Weihnachtsbaum entlang eine Reise in die Welt der Märchen und Sagen unternehmen.

Wem dies noch nicht genug war, der konnte nebenan das Märchenhaus besuchen. Dort erwartete die Familie Grünberg die Besucher zu einer Märchenerzählung. Ein besonderes Schmuckstück der in dem Fachwerkhaus untergebrachten Ausstellung war neben den Märchenexponaten die historische Krippe, eine Spende aus dem Nachlass der ehemaligen Hauseigentümerin. Für die musikalische Untermalung sorgten am Sonntag die Posaunenchöre aus Neukirchen, Christerode und Riebelsdorf. Wegen des Schneefalls musste man allerdings vom Marktplatz in die Nikolaikirche ausweichen. Dort spielten insgesamt 30 Bläser Weihnachtslieder für die begeisterten Zuhörer.

Auch das Heimatmuseum hatte sich für den Weihnachtsmarkt etwas Besonderes einfallen lassen. Dort konnte man die „Lustige Spinnstube“ besuchen. Der Verein Pro Neukirchen war auch mit einem Stand vertreten. Dort gab es neben den Informationen die beliebten Märchenpuppen.

Von Kristian Knauff

Bilderstrecken: Weihnachtsmärkte in der Schwalm

Teil 1

Weihnachtsmärkte in der Schwalm

Teil 2

Weihnachtsmärkte in Schwalm und Knüll

Quelle: HNA

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