Mit dem Froschkönig in die Wanne

Wer möchte nicht einmal wie eine Prinzessin schlafen? In der Pension Märchenschmiede hat man ab dem 3. Dezember die Möglichkeit.

Morschen. In nur acht Monaten Bauzeit verwandelte sich in Morschen ein alter Bauernhof in eine Pension mit angeschlossenem Café und Biergarten – die Märchenschmiede. Es ist beinah wie in der bekannten Geschichte von Hans Christian Andersen: Aus dem hässlichen Entlein wurde ein wunderschöner Schwan.

Am Anfang stand eine Vision, erklären die Hausbesitzer Angela und Gert Janenzky: „Wir wollten in der GrimmHeimat Nordhessen eine Pension mit der Thematik Märchen eröffnen und waren schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem passenden Objekt.“ In Morschen wurde das Ehepaar schließlich fündig. Dank des Grundrisses sei das Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert die perfekte Basis gewesen, so Gert Janenzky: „Den Namen Märchenschmiede haben wir gewählt, weil zum Haus auch eine Schmiede gehört.“

Der Bauernhof wurde in Rekordzeit grundsaniert. Bei allen Maßnahmen legten die Bauherren besonderes Augenmerk auf Qualität und Nachhaltigkeit. „Dank der auf dem Dach installierten Fotovoltaik-anlage können wir den Strom für den Eingenverbrauch größtenteils selber produzieren“, sagt Gert Janenzky. Durch die gesamte Märchenschmiede zieht sich ein stimmiges Farbkonzept und an jeder Ecke finden sich märchenhafte Details wie der „Knüppel aus dem Sack“ oder der Gürtel des „Tapferen Schneiderleins“. Auch eine moderne und großzügige Küche wurde im Zuge des Umbaus in das Gebäude integriert.

Historisch und Modern

Zukünftig möchten die Besitzer die alte Schmiede wiederbeleben und Besuchern bei besonderen Anlässen das alte Handwerk näherbringen. Mit viel Eigenleistung und der Unterstützung zahlreicher Unternehmen aus der Region schuf das Ehepaar einen Ort zum Wohlfühlen und entspannen. Dabei gelang Planern und Handwerken ein beachtenswertes Zusammenspiel aus Alt und Neu: Sei es an den historischen Deckenbalken, den Futtertrögen im zur Bar umfunktionierten Saustall oder der Treppe – immer wieder blitzen Elemente des ursprünglichen Gebäudes durch und verleihen der Märchenschmiede einen ganz besonderen Charme. „Wir haben versucht das alte Bauernhaus mit modernen Elementen zu verbinden“, betont Frau Janenzky.

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In der Pension stehen Gästen auf 500 Quadratmetern neun vermietbare Zimmer mit achtzehn Betten zur Verfügung. Es gibt zwei Einzel- und ein großes Familienzimmer. Ein Teil der Zimmer verfügt über Bad und WC, darüber hinaus finden sich auf den jeweiligen Stockwerken moderne Etagenbäder. Das Besondere: Jedes einzelne Zimmer ist nach einem Märchen gestaltet. So können Gäste der Märchenschmiede unter anderem im Rotkäppchen-, Schneewittchen- oder auch Froschkönigzimmer schlafen. Egal ob Krone, Fischernetz oder Wolfsdecke, jeder Raum wurde, mit viel Liebe zum Besonderen eingerichtet.

Zur Märchenschmiede gehört auch noch ein gemütliches Café, ein uriger Biergarten und viel Platz für Kunst. „In unserem Atelier möchten wir Künstlern der Region den passenden Rahmen für Ausstellungen geben“, sagt Angela Janenzky. (zmh)

Quelle: HNA

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