Magistrat fordert: Notdienst muss auch in Homberg bleiben

Homberg. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen sollte ihre Pläne für die Notdienst-Zentralen der ärztlichen Dienstbereitschaft überdenken. Das hat der Magistrat der Stadt Homberg gefordert.

Die KV Hessen wird aufgefordert, für den Schwalm-Eder-Kreis vorrangig eine Notdienstzentrale in der Kreisstadt einzurichten.

Die vorläufige Planung der KV Hessen sieht vor, Notrufzentralen für den Schwalm-Eder-Kreis ausschließlich an den Krankenhäusern Melsungen und Ziegenhain vorzusehen. Gebiete, die dadurch nicht versorgt werden, sollen an die Notdienstzentralen in benachbarten Landkreise angeschlossen werden.

Auch wenn Homberg kein Kreiskrankenhaus mehr besitzt, werde die Stadt auch künftig über Strukturen verfügen, die die Ansiedlung einer zentralen Notdienstzentrale möglich machten.

Dazu biete sich das Ärztehaus am Obertor an, wo am Freitag Richtfest gefeiert wurde. Der Notdienst müsse so organisiert werden, dass er von der Bevölkerung zu erreichen sei und Patienten nicht auf eine Behandlungen verzichteten oder stattdessen den Rettungsdienst rufen würden. (hro)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare