Töpfer hatte eingeladen – Spenden für Flutopfer

Malen mit Schlick

Eine besondere Art zu malen: Der Töpfer Martin Burberg (hinten Mitte) zeigte Kindern bei einem Tag der offenen Tür, wie man mit Schlick malt. Unser Foto zeigt von links Angela Knieling (verdeckt) Melissa Schmidt, Dorothea Zinn, Martin Burberg, Hannah Palitzka, Torben Happel und Mitja Burberg. Foto: Hebeler

Hundshausen. Eine Schlammschlacht ganz nach dem Geschmack von Kindern gab es bei einem Tag der offenen Tür der Töpferei von Martin Burberg. Sie gruben ihre Hände in den dünnen Schlick und lernten, dass man mit diesem Material auch Malen kann.

Das Malen mit Tonschlick hat Burberg sich von Frère Daniel de Montmoullin abgeschaut. Er lebt in der Kommunität von Taizé und arbeitet dort auch mit Kindern. Beim Tag der offenen Tür trat Philip Gulliver, Töpfer aus Bad Wildungen, als Clown an der Töpferscheibe auf.

Beim Verkauf von Kaffee und Kuchen kamen Spenden von 213 Euro für die neu gegründete Pfadfindergruppe in Jesberg zusammen. Beim Verkauf von aussortierter Keramik sammelten die Veranstalter 652 Euro für Pakistanopfer.

Den Grundstoff für das Steingut und Porzellan aus seiner Werkstatt bekommt der Töpfer aus dem Westerwald. Er bezieht verschiedene Sorten, um auch unterschiedliche Qualitäten, Formen und Farben anbieten zu können. Schüsseln, Tassen und Kannen sind Einzelstücke und haben ihre individuelle Form. (zeb)

Quelle: HNA

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