Malsfeld ist 29,8 Millionen Euro wert

Malsfeld. Die Gemeinde Malsfeld ist rund 29,8 Mio. Euro wert. Das zumindest weist eine Eröffnungsbilanz aus, die seitens der Verwaltung im Hinblick auf die doppelte Buchführung in Konten (Doppik) erstellt und am Donnerstagabend dem Parlament vorgelegt wurde.

Mit der Eröffnungsbilanz wird das Gesamtvermögen der Kommune erfasst. Sie musste wegen der Umstellung auf die kaufmännische Buchführung im Jahr 2009 von allen hessischen Kommunen vorgelegt werden.

Nach dem Zahlenwerk ist nur ein Teil des Vermögens in Höhe von 29,8 Mio. Euro frei verfügbar. Denn rund 19,4 Mio. Euro stehen als nicht verfügbares Anlagevermögen in den Büchern: Das Geld ist zum Beispiel in Form von Straßen, Kanal und der Kläranlage gebunden.

Malsfeld hat ein Eigenkapital von rund 10 Mio. Euro. Die Verschuldung liegt der Bilanz zufolge bei 6,2 Mio. Euro. Dabei bezieht sich das Zahlenwerk allerdings auf Januar 2009.

Das Parlament stimmte der Eröffnungsbilanz zu. Dabei gab es aus Fraktionen Lob. So sprach Lothar Kothe (Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal) von einer Mammutarbeit, die seitens der Verwaltung erledigt worden sei. Heinz Schneider (SPD) erklärte, angesichts des Vermögens seien die Schulden vertretbar, denn das Geld stecke in nützlicher Infrastruktur wie dem Kanalnetz.

Klaus Rehs (CDU) kritisierte die Bilanz als überholt und forderte eine Aktualisierung der Wertermittlung. Nicht aktuell in der Bilanz ist beispielsweise der angegebene Schuldenstand der Gemeinde: Dem Zahlenwerk zufolge betrug er zum Januar 2009 rund sechs Mio. Euro, der aktuelle Haushalt rechnet Ende 2013 mit rund 9,4 Mio. Euro. (lgr)

Quelle: HNA

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