Beschluss der Gemeindevertretung

Malsfeld soll für 22 Grundstücke an Ortsrändern Miniklärwerke bauen

Malsfeld. Die Gemeinde Malsfeld soll im nächsten Jahr den Bau von Kleinkläranlagen für 22 Anwesen starten. Die Minianlagen sollen zusammen 250.000 Euro kosten und über einen Zeitraum von fünf Jahren errichtet werden. Das beschloss jetzt die Gemeindevertretung.

Nach dem Wassergesetz muss die Gemeinde das auf den 22 Grundstücken anfallende Abwasser beseitigen, erklärte Bürgermeister Herbert Vaupel. Mit den Minianlagen schaffe man dies deutlich günstiger als mit Leitungen zum öffentlichen Kanalnetz, die 750.000 Euro kosteten. Auch die Betriebskosten der Kleinanlagen seien günstiger als die fürs Leitungsnetz.

Für die Kleinkläranlagen kommen laut Vaupel Anwesen am Rande der Ortslagen infrage. Dazu gehörten beispielsweise Häuser im Beisegrund, an der Ziegelhütte und an der Hesseröder Straße in Mosheim. Die Siedlung Bubenrode und das Freizeitheim Hof Largesberg des Christlichen Vereins junger Menschen gehörten indes nicht dazu. Dort seien die Eigentümer selbst fürs Abwasser verantwortlich, erklärte Vaupel. (lgr)

Quelle: HNA

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