Brandschutz wird besser

Malsfelder Feuerwehr erhält neues Gebäude und moderne Fahrzeuge

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Freuen sich auf das neue Feuerwehrhaus in Malsfeld: Von links Bürgermeister Herbert Vaupel, Bauamtsleiter Thomas Stegemann, Armin Egerer, stellvertretender Wehrführer in Malsfeld, Jörg und André Hofmann, Wehrführer und stellvertretender Wehrführer in Beiseförth, und Rainer Danz, Polier der Bauunternehmung Fröde.

Malsfeld/Beiseförth. Im Ernstfall werden die Feuerwehren Malsfeld und Beiseförth in Zukunft noch effektiver helfen können. Das neue Feuerwehrhaus neben dem Gemeinde-Bauhof am Strauchgraben soll im Sommer fertig werden, die beiden Einsatzabteilungen werden sich im Laufe des Sommers zusammenschließen.

Einsatztaktisch bringe die Zusammenlegung erhebliche Vorteile, sagten Bürgermeister Herbert Vaupel sowie Armin Egerer, Jörg Hofmann und André Hofmann von der Feuerwehr im Gespräch mit der HNA. Am neuen Standort seien tagsüber besonders viele Feuerwehrleute für Einsätze verfügbar.

Gemeinde zahlt 1,9 Mio. Euro

1,9 Millionen Euro investiert die Gemeinde in die Verbesserung des Brandschutzes. Innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Zehn-Minuten-Hilfsfrist seien der neue Autobahnzubringer, das Gewerbegebiet Ostheim, die Bundesstraße 83 und die Ortslagen Beiseförth und Malsfeld vom neuen Standort aus gut zu erreichen, sagt Vaupel.

"Dass wir in diesem Volumen bauen, ist nach den Bestimmungen zwingend erforderlich und mit der Brandschutz-Aufsicht abgestimmt , erklärt der Bürgermeister. Das alte Gerätehaus in der Dorfmitte stammt noch aus der Zeit vor der Gebietsreform und ist zu klein. Nach den neuen Richtlinien seien die Standards erhöht worden, sagt Vaupel. Demnach sei die derzeitige Ausstattung mit Fahrzeugen unzureichend. Diverse neue Fahrzeuge sollen angeschafft werden. Nötig ist die Neuanschaffung nach Angaben des Bürgermeisters unter anderem wegen der großen Gebäude im Gewerbegebiet Ostheim. Deshalb übernehme der Zweckverband Mittleres Fuldatal 20 Prozent der Kosten für Gerätehaus und Fahrzeug. Mitglieder des Zweckverbandes sind Malsfeld, Felsberg, Melsungen, Spangenberg und Morschen.

Anfang September war mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses begonnen worden. "Wir sind im Zeitplan, freuen sich der Bürgermeister und Bauamtsleiter Thomas Stegemann. Dank des bisher milden Wetters kamen die Maurer und Betonbauer der Homberger Firma Fröde gut voran.

Wenn weiterhin alles gut geht, können die Zimmerleute in zwei bis drei Wochen den Dachstuhl richten. "Im August oder September möchten wir das neue Haus gern einweihen , sagt Bürgermeister Vaupel.

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

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