30 Stellen nicht besetzt – Beruf mit Perspektive

Mangel an Azubis im Fleischgewerbe

Johannes

Schwalm-Eder. Den Fleischern mangelt es an Auszubildenden. Gründe und Folgen wurden jetzt bei einem Innungsseminar diskutiert. „Der Fleischerberuf bietet auch in Zukunft eine gute Perspektive“, sagte Obermeister Johannes Riechhardt aus Riebelsdorf. Jedoch fehle es an geeigneten Bewerbern. Auch dies sei ein Grund, warum etwa 30 Ausbildungsstellen im Schwalm-Eder-Kreis zum 1. August nicht besetzt werden konnten.

Dabei sind die Chancen, eine Anstellung zu bekommen, gut. Vorzuweisen ist mindestens ein guter Hauptschulabschluss. Besser sind die mittlere Reife oder das Abitur.

Auch die Aufstiegsmöglichkeiten stehen nicht schlecht: Vom Lehrling zum Gesellen zum Meister und Filialleiter sei alles dabei, teilt die Innung mit. Aber auch Fleischingenieur und Fleischtechniker sind gefragt.

Steigende Preise

Ein Problem, das auch die Verbraucher betrifft, wurde ebenfalls angesprochen. Jede Woche würden etwa 4500 Bullen und Rinder in die Türkei verkauft. Weil sie auf dem deutschen Markt fehlten, steige dadurch der Preis und der Verbraucher müsste mehr bezahlen. (red)

Quelle: HNA

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