Eröffnung am Samstag

Neues Team der Willingshausen-Touristik startet ins Kunstjahr

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Machen sich stark für die Organisation des Kunstbetriebs in Willingshausen: Helmut Geißel, von links, Bürgermeister Heinrich Vesper, Paul Dippel und Ulrike Becker- Dippel.

Willinghausen. In der Kunsthalle am Gerhardt-von Reutern-Haus in Willingshausen herrscht Aufbruchstimmung.

Die neue Mannschaft der Willingshausen-Touristik-Betriebsgesellschaft (WTB) startet optimistisch in das Kunstjahr 2015, das am kommenden Samstag feierlich eröffnet werden soll.

Nach dem Auslaufen des befristeten Vertrags der ehemaligen Kunsthallenleiterin Kati Werkmeister zum Jahresende besteht das neue Team, das den Kunstbetrieb in Willingshausen organisieren wird, aus bekannten Gesichtern.

Geschäftsführer der WTB ist Paul Kalbfleisch, und als festangestellter Mitarbeiter sieht sich Paul Dippel quasi „als Mädchen für alles“. Helmut Geißel hat das Kunstgeschehen für die Vereinigung Malerstübchen im Blick, Ulrike Becker Dippel ist ehrenamtliche Mitarbeiterin. Mit dieser „Top-Mannschaft“ sieht Bürgermeister Heinrich Vesper den kulturellen Schatz in Willingshausen in guten Händen.

Geschäftsführer der WTB Paul Kalbfleisch

Das Ausstellungsprogramm kann sich sehen lassen. Es werden unter anderem die Bildhauer Kristina Fiand und Ernst Groß ihre Werke präsentieren. Einer der Höhepunkte wird im Frühjahr eine Kurt Reuber-Ausstellung sein. Zu sehen ist dann auch eine Kopie der berühmten Zeichnung der Stalingrad Madonna, erklärt Helmut Geißel.

Moderne Kunst rücken wieder die Stipendiaten in den Fokus. Bereits seit 20 Jahren gibt es das von der Sparkasse geförderte Künstlerstipendium. In diesem Jahr werden die Willingshäuser die 40. und 41. Stipendiaten begrüßen.

Vielfältig ist auch das Kursprogramm der Kunsthalle, sagt Ulrike Becker-Dippel. So wird beispielsweise der Künstler Sandrino Sandinista in seine Erdmalerei einführen, und die Bildhauerin Ute Mierke wird begleitend zu ihrer Ausstellung Anleitungen zum Figuren formen geben.

Unter dem Dach der WTB sollen auch die Profile der Ortsteile besser vermarktet werden, erklärt Paul Dippel. So punktet zum Beispiel Loshausen als Storchendorf und mit seiner Trachtengruppe, Merzhausen lockt Wanderer mit seinem Kulturpfad, und für Wasenberg hofft man wegen des künftigen Nahwärmenetz auf Energietourismus.

Quelle: HNA

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