13. bis 15. Dezember

Verändertes Konzept beim 28. Schwälmer Weihnachtsmarkt

Stimmungsvoll: Der 28. Schwälmer Weihnachtsmarkt auf dem Paradeplatz hält diesmal einige Neuerungen bereit. Der Markt ist abends länger geöffnet und auch der Aufbau wird einem neuen Konzept angepasst. Archivfoto/nh: Rose

Schwalmstadt. Der 28. Schwälmer Weihnachtsmarkt auf dem Paradeplatz in Ziegenhain verändert in seiner 28. Auflage sein Gesicht: „Erstmals wird der umfangreichen Neugestaltung des attraktiven Platzes und des Beleuchtungskonzeptes Rechnung getragen“, erklärt der neue Marktmeister Gerhard Reidt.

Zum ersten Mal ist auch die Stadt Schwalmstadt Mitveranstalter: Für die Gesamtorganisation des Marktes ist neben dem Marktmeister die Geschäftsführerin der Schwalm-Touristik Doris Heinmüller verantwortlich. „Nach der Pensionierung von Waltraud Rink, die den Markt in 26 Jahren erfolgreich etabliert und über die Grenzen der Schwalm hinaus bekannt gemacht hat, ist es jetzt an diesem Team, die Erfolgsgeschichte des Marktes mit neuen Ideen weiter zu entwickeln“, sagt Bürgermeister Dr. Gerald Näser.

Viele Händler, die schon seit Jahren den Schwälmer Weihnachtsmarkt besuchten, hätten sich wieder angemeldet, erläutert Heinmüller. Die Besucher erwarten mehr als 80 Stände. Neu wird sich in diesem Jahr der Rundgang präsentieren: „In der Reitgasse hinter dem Museum wird es keine Stände geben“, erläutert Reidt. Dafür würde der Marktbereich Richtung Lüdertor ausgeweitet. Deutlich unterscheidet sich auch die Mitte des Paradeplatzes von den Vorjahren: Die Märchenszenen wird es nicht mehr geben. Stattdessen säumen Buden und Stände das Areal, so dass eine äußeren und eine innere Runde zum Flanieren einlädt. Der Karussellbereich rückt Richtung JVA. Die Stadtjugendpflege hat ihr neues Domizil rund um den Brunnen. Eine größere Bühne mit professioneller Ton- und Lichttechnik wird seitlich des Museums aufgebaut, erklärt der Marktmeister.

An allen Tagen soll hier Musik, Theater und Show angeboten werden. Gestalter des Programms sind Chöre der Schulen, regionale Gruppen sowie Nachwuchstalente. Das Weihnachtsmärchen in der Kulturhalle wird durch Clown Joaquino Payaso ersetzt, der am Samstagnachmittag auf der Bühne stehen wird. Für ein märchenhaftes Programm soll ein neuer Wettbewerb für Schulen und Kindergärten sorgen: Die Anmeldung ist noch bis zum 30. November bei der Schwalm-Touristik möglich. „Die Kinder haben die Möglichkeit, eine etwa 15-minütige Märchenvorführung vor großem Publikum darzubieten“, sagt Reidt. Eine Jury werde die beste Interpretation des Märchens auswählen. Zu gewinnen gibt es 500 Euro für die Klassenkasse. Der zweite Platz wird mit 300, der dritte Platz mit 200 Euro belohnt. Alle Gruppen erhalten jeweils 100 Euro als Anerkennung.

Erstmals trage man dem Wunsch vieler Gäste nach längeren Öffnungszeiten Rechnung. Dazu gehört auch eine Weihnachtsparty mit Stimmungsmusik unter freiem Himmel. Jetzt muss nur noch das Wetter passen: „Bei zwei Grad Minus und trockener Kälte schmeckt der Glühwein am besten“, ist Näser überzeugt.

• www.schwaelmer-weihnachtsmarkt.de

Quelle: HNA

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