Die Homberger und Fritzlarer feiern am Sonntag den Herbstmarkt und das Erntedankfest

Marktplatz wird Treffpunkt

Sie bewacht wie eine Sphinx den Kürbisberg: HNA-Leser Michael Grün aus Kirchberg fotografierte diese Komposition aus orangefarbenen Herbstfrüchten und kohlrabenschwarzer Katze. Foto:  Grün

Fritzlar/Homberg. Das wird ein Tag, an dem sowohl in der Homberger als auch in der Fritzlarer Innenstadt kein Stein zu Boden geht: Die Herbstmärkte, die dort am kommenden Sonntag, 4. Oktober, gefeiert werden, gehören in beiden Städten zu den beliebtesten Veranstaltungen.

HOMBERG, 11 bis 18 Uhr

Die Besucher erwartet am Sonntag von 12 bis 18 Uhr ein buntes Treiben auf Marktplatz, in der Entengasse, der Untergasse und in der Westheimer Straße. Markthändler bieten ihre Waren an, darunter auch viele Handwerksstände und Anbieter von Deko-Artikeln. Zudem sind die Geschäfte ab 12 Uhr geöffnet.

Wem die Wege vom Marktplatz bis runter zur Hohlebachmühle zu weit sind, kann auf das öffentliche Verkehrsmittel zurück greifen, das allerdings ausschließlich am Sonntag verkehrt: Eine Bimmelbahn bringt die Besucher aus der Altstadt zum Möbelhaus Dickhaut und zurück.

Musik und Unterhaltung

Auf der Strecke ist ein Zwischenstopp an der Stadthalle möglich, dort findet ein Kindersachenbasar statt, bei dem man alles rund ums Kind erwerben kann. Der Erlös soll den Kindergärten zugute kommen. Entlang der Ziegenhainer Straße bieten die Homberger Autohändler zudem eine Autoschau mit den neuesten Modellen. Die Organisationsleitung des Herbstmarktes liegt in diesem Jahr zum zweiten Mal bei Heike Ohnstedt vom Stadtmarketing. Es gibt viel Musik und Unterhaltung. Höhepunkt soll der Auftritt der Band „Strom und Wasser“ sein. Sie präsentiert am Sonntag ab 16 Uhr ein einzigartiges Projekt: Musiker Heinz Ratz hat zusammen mit Musikern aus Flüchtlingslagern zig Konzerte absolviert und zwei CDs aufgenommen. Der Homberger Kulturring sponsert das Konzert anlässlich seines 25. Vereinsbestehens.

FRITZLAR, 11 bis 18 Uhr

Die Fritzlarer feiern am Sonntag, 4. Oktober, das große Erntedankfest in der Innenstadt. Das Organisationsteam um Christine Scholz und Markus Kleinschmidt hat alle Hände voll zu tun, denn in diesem Jahr reihen sich 37 Stände zwischen der Gießener Straße und der Kaiserpfalz – deutlich mehr als im vorigen Jahr.

Die Innenstadt soll sich an diesem verkaufsoffenen Sonntag als Einkaufszentrum präsentieren, in dem alle Besucher in der Zeit von 13 bis 18 Uhr bummeln und einkaufen können.

Das Musikprogramm ist mobil: Die Musiker ziehen von einem Auftritt zum nächsten durch die Stadt.

An der Post wird es eine Kinderecke geben, an der ein Clown Ballontiere bastelt und es gibt ein Karussell. Und natürlich wieder mit dabei: Die Kräuter- und die Räucherhexen Anna Hutter und Doris Klein.

Vereine und Gruppen präsentieren sich für je zehn Minuten zwischen 14 und 16 Uhr auf der Bühne, darunter Germania Fritzlar, eine Hockey-Gruppe und der Karnevalsclub Blau-Weiß. Es gebe aber noch Platz und Zeit für weitere Gruppen. Anmelden kann man sich beim Stadtmarketing - auch kurzfristig. Allerdings gelte, wer sich zuerst anmeldet, dem ist auch ein Platz ganz sicher.

• Bereits am Samstag findet in Fritzlar ein Näh-Kreativparcours im Stiftssaal Alte Waage statt (10 bis 17 Uhr) und von 11 bis 17 Uhr sind die Türen im Hochzeitshaus für den herbstlichen Kunsthandwerkermarkt geöffnet. (bra/may)

Quelle: HNA

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