Pünktlich zum Feuerwerk aber trocken

Martinsmarkt in Melsungen: Regenschirm war wichtiger Begleiter

Ausflug nach Melsungen: Horst Seipel (von links), Erika und Bernhard Sonneborn, Irene Ravior und Marion Seipel waren extra aus Baunatal zum Martinsmarkt gekommen, weil sie die Atmosphäre in der Fachwerkstadt so mögen. Fotos: T. Hartung

Melsungen. Wer gestern über den Martinsmarkt in der Melsunger Innenstadt bummelte, durfte eine Sache auf keinen Fall vergessen: einen Regenschirm.

Der Wettergott war den Veranstaltern – der Gemeinschaft des Melsunger Einzelhandels – und den Besuchern gar nicht wohl gesonnen. Immer wieder regnete es in Strömen. Dennoch trotzten einige Besucher dem nasskalten und trüben Wetter und nutzten eine der Regenpausen für einen Einkaufsbummel beim verkaufsoffenen Sonntag.

Bummelten bei Regenwetter: Simon Pancic und Alex Freudl aus Melsungen waren mit Schirm unterwegs.

So wie Simon Pancic und Alex Freudl. „Wir sind nur gekommen, weil es heute regnet“, sagte Alex Freudl. Denn eigentlich gingen die beiden Melsunger nie auf solche Veranstaltungen, weil sie bei gutem Wetter völlig überfüllt seien, erklärten sie. Aber heute könnten sie ungestört durch die Innenstadt schlendern.

Ausflug nach Melsungen: Horst Seipel (von links), Erika und Bernhard Sonneborn, Irene Ravior und Marion Seipel waren extra aus Baunatal zum Martinsmarkt gekommen, weil sie die Atmosphäre in der Fachwerkstadt so mögen. Fotos: T. Hartung

Eine Vielzahl an Wurst, Ziegen- und Schafskäse und Broten aus Jura, der Savoie und den Pyrenäen, sowie andere Köstlichkeiten wie Macarons hatte der französische Markt „Bleu Blanc Rouge“, der rund um das Rathaus aufgebaut war, zu bieten. Doch viele der Standbetreiber warteten vergeblich auf den großen Ansturm. „Leider kann man das Wetter nicht beeinflussen“, sagte Daniel Glaub. Er könne aber gut verstehen, dass die Leute bei diesem Wetter lieber zuhause blieben, sagte der Standbetreiber.

Auf dem französischen Markt: Daniel Glaub hatte Käse und Brote aus Jura, den Pyrenäen und der Savoie auf seinem Verkaufstisch.

Klaus Rückert aus Bad Hersfeld, der Liköre und besondere Öle auf seinem Verkaufstisch hatte, war dennoch zufrieden. Es seien sogar schon einige seiner Stammkunden da gewesen und hätten eingekauft, sagte er. Horst und Marion Seipel waren mit ihren Freunden Erika und Bernhard Sonneborn sowie Irene Ravior aus Baunatal gekommen. Sie kämen immer wieder gern in die Fachwerkstadt, weil die Atmosphäre in Melsungen immer so gemütlich und stimmungsvoll sei. Auch Claudia Pfaffenbach, ihre Tochter Eileen (11) und Edith Gieseler bummelten über den Markt. Zum Abschluss des Martinsmarktes wurde zum ersten Mal die Beleuchtung an der Bartenwetzerbrücke eingeschaltet. Danach folgte ein Feuerwerk.

Quelle: HNA

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