600 000 Euro in Domizil in der Pommernanlage investiert

Werner expandiert und zieht um

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In der ehemaligen Halle der Bundeswehr-Standortverwaltung hat die Firma Werner einen Teil ihres neuen Domizils bezogen. Während in die alte Produktionshalle zwei solcher Förderanlagen für Kunststoffprofile hineinpassten, vor der Geschäftsführer Niyazi Karahan steht, sind es in der Pommernanlage zwölf Maschinen.

Wolfhagen. Während ein Rundgang durch die Firma Werner bis vor einigen Wochen noch eine Sache von weniger als zwei Minuten war, dauert die Tour durch die neuen Räume und Hallen in der Pommernanlage wesentlich länger.

Grund dafür ist der Umzug des Experten für Plagiatschutz von Ersatzteilen der Automobilbranche (wir berichteten) in die ehemalige Kaserne in Gasterfeld. Gut 600 000 Euro hat die Firma Werner sich den Umzug vom alten Firmensitz in der Gutenbergstraße kosten lassen. Dafür bieten sich nun laut Geschäftsführer Niyazi Karahan wesentlich bessere Möglichkeiten, die große Auftrags-Nachfrage zu bewältigen. 

Während man bis vor kurzem beengt auf 1000 Quadratametern improvisieren musste, sei man durch die neue Produktionsstätte „bestens für die Zukunft aufgestellt“. Fast komplett erneuert Auf 4000 Quadratmetern in der alten Halle der Bundeswehr-Standortverwaltung bieten sich für die 65 Mitarbeiter der verschiedenenen Abteilungen nun moderne Arbeitsplätze. Ob Fußböden, Türen, Tore oder die Druckluftversorgung, so gut wie alles in Gasterfeld wurde nach neuesten Brandschutzauflagen modernisiert. 

Großzügige Sozial- und Umkleideräume für die Mitarbeiter sowie Besprechungsräume für Kundenpräsentationen runden das neue Bild der Firma ab. Mit dem Umzug wuchs auch die Zahl der Beschäftigten, in den vergangenen Wochen stellte Karahan sechs neue Mitarbeiter ein. Durch die gute Auftragslage, besonders im Bereich des Plagiatschutzes, suche man jedoch händeringend nach weiteren Fachkräften, sagt Karahan. 

Industrie- und Zerspanungsmechaniker sowie Elektroniker stehen ganz oben auf der Wunschliste. Sollte dieser Wunsch ebenso in Erfüllung gehen, wie der Erhalt des bisher größten Auftrages in der Firmengeschichte im siebenstelligen Bereich (die Verhandlungen laufen derzeit), dürften die weiteren 2000 Quadratmeter an Hallen im Besitz der Firma bald eine andere Verwendung finden als die derzeitige Lagerung von Material. 

Ein dickes Lob hat Karahan noch für seine Mitarbeiter übrig, die den Umzug innerhalb eines Wochenendes über die Bühne brachten: „Wir haben am Freitag um 12 Uhr die Maschinen ab- und am Montag um 8 Uhr in der Pommernanlage wieder angestellt. Das hat super geklappt.“

Von Nicolai Ulbrich

Quelle: HNA

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