Masern: Weitere Verdachtsfälle in Marburg

Marburg. Vier weitere Masern-Verdachtsfälle an der Waldorfschule Marburg meldete das Kreisgesundheitsamt der Universitätssstadt.

Am kommenden Montag dürfen nur diejenigen Schüler und Lehrer zum Unterricht kommen, die sicher gegen Masern immun sind. Anfang der nächsten Woche will die Kreisgesundheitsbehörde dann über weitere Schritte entscheiden. Bei vier Schülern aus drei Klassen wurde die Infektionskrankheit in den vergangenen Tagen diagnostiziert (wir berichteten).

„Das Betreten der Einrichtung setzt am kommenden Montag den Nachweis der sicheren Masern-Immunität, also zwei Masern-Impfungen oder einen serologischen Nachweis, voraus“, erklärten Dr. Martin Just (Gesundheitsamt) und Martin Jennemann (Schulleitung). Die Lehrer müssen sich die entsprechenden Bescheinigungen vorlegen lassen. „Ein Infektionsgeschehen wie jetzt bei den Masern ist ausgesprochen dynamisch und die Situation kann sich nahezu stündlich ändern“, sagte Dr. Just. Am Montag werde der Stand neu bewertet. Es bleibt dabei, dass enge Kontaktpersonen der erkrankten Schüler der Schule 14 Tage nach dem letztmöglichen infektiösen Kontakt fernbleiben müssen, wenn sie keinen Immunschutz haben.

Quelle: HNA

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