Plätze in der Festung bilden die malerische Kulisse für ein restauriertes Käfer Cabrio

Maykäfer macht Furore

Fotoshooting auf dem Paradeplatz: Vom Fotografen Thomas Ruddies stammt diese Aufnahme, die Andreas May mit seinem VW Käfer Cabrio vor dem Steinernen Haus (Museum) zeigt. Foto: privat

Ziegenhain. Es ist sein Traumwagen, vier lange Jahre dauerte es, ihn zu neuem Leben zu erwecken, über 30 000 Euro und viele, viele Stunden galt es hineinzustecken. Jetzt ist die Geschichte über Andreas May und seinen „Maykäfer“ in einem mehrseitigen Bericht in dem Magazin Autobild Klassik (Juni-Heft) erschienen.

Was nicht so ungewöhnlich ist, da May Redakteur in dem Hamburger Verlagshaus ist. Ungewöhnlicher ist schon, dass die wunderschöne Fotostrecke mit dem funkelnden schwarzen VW auf dem Ziegenhainer Paradeplatz entstand. Das hat sich der Wahl-Hamburger May so gewünscht, denn er ist gebürtiger Ziegenhainer und konnte sich keine traumhaftere Kulisse als das historische Festungszentrum für die Produktion vorstellen.

Zumal die aufwändige Restaurierung des Wagens nur einen Steinwurf entfernt in der Festungsstraße in einer Garage des Kfz-Meisters Dennis Hoos (36) stattfand. Über vier Jahre haben die beiden in ihrer Freizeit an dem VW Käfer Cabrio Typ 1303, Baujahr 1976, geschraubt, das May im September 2008 für 6500 Euro gekauft hatte. Da ahnte er noch nicht, wie zeitraubend und teuer ihn dieses Vergnügen kommen sollte.

Um so glücklicher ist er, dass das gute Stück jetzt geborgen in einer Tiefgarage in Hamburg steht, wohin er zu Fuß von seiner Wohnung aus gerade mal zehn Minuten läuft. Auf geht es dann an Sonn- und Feiertagen zu gepflegten Ausfahrten im Umland der Hansestadt bis zur Nordsee oder längs der Elbe.

„Sehr viel reingesteckt“

Niemals, so erzählte May beim Besuch in der Redaktion der Schwälmer Allgemeinen, will er sich von dem Kleinod trennen, „dazu habe ich auch viel zu viel reingesteckt“. Dafür, so lobt er, verschafft ihm das „H“ für historisch am Kennzeichen eine günstige Vollkasko- und Haftpflichtversicherung sowie die Berechtigung, auch ohne grüne Umweltplakette in der City unterwegs zu sein.

Würde er alles noch einmal tun? „Ja, aber man braucht Ausdauer und gute Freunde, die einem helfen. Mein Freund Dennis sagt, er vermisse den Maykäfer jetzt schon.“

Von Anne Quehl

Quelle: HNA

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