Bernhard Kleis aus Ermetheis wurde geehrt

Medaille für 30 Jahre im Ehrenamt

Große Ehre: Elisabeth-Medaille für Bernhard Kleis, hinten Dekan Dr. Helmut Umbach und Pfarrerin Margarete Deist. Foto: Büchling

Ermetheis. Im Protokollbuch des Kirchenvorstands Ermetheis ist es genau vermerkt: Am 19. Mai 1983 wurde Bernhard Kleis in das Gremium gewählt. Jetzt erhielt er für 30 Jahre kirchliches Engagement die Elisabeth-Medaille der Landeskirche.

Den Festgottesdienst in der evangelischen Kirche in Ermetheis hielt Dekan Dr. Helmut Umbach. Den Werdegang des Geehrten in der Kirche schilderte Pfarrerin Margarete Deist. Und der ist beeindruckend. Kleis war 24 Jahre lang ehrenamtliches Mitglied im Kirchenvorstand Ermetheis, rechnet man die Zeit als Kirchenältester dazu, sind es 30 Jahre. Hinzu kommen 18 Jahre Dienst als Kreissynodaler und zwölf Jahre im Friedhofsausschuss

Bernhard Kleis war vom damals neuen Pfarrer Dieter Otto angesprochen worden, ob er nicht im Kirchenvorstand mitarbeiten wolle. „Ich stamme aus einer sehr gläubigen Familie und so machte ich mit. Wir waren ein sehr gutes Team,“ schildert der Jubilar die Zeit. Wichtig sei dabei der Rückhalt seiner Frau gewesen: „Ohne ihre Unterstützung, hätte ich diese Ämter nicht ausführen können.“

Pfarrerin Deist lobte Kleis: „Ihr ehrenamtliches langjähriges Mitwirken in Ermetheis, ist der Beweis, dass die Kirche nicht in der ihr nachgesagten Krise steckt. Sie ist vielleicht die Kehrseite der allgegenwärtigen Ellbogengesellschaft und des Machbarkeitswahns.“

Dekan Dr. Umbach bezeichnete die Elisabeth-Medaille bei der Übergabe als das „Bundesverdienstkreuz der Kirche“. Im Namen des Kirchenvorstandes überreichte Richard Arnold an Kleis ein Blumengebinde. (zpb)

Quelle: HNA

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