Mehr als 100 Besucher kamen zur überregional bekannten Paradox-Lan-Party

Mit dabei in der Kulturfabrik: Das Team Vination mit Maurice Zahn (von links), Moritz Römer, Jan-Peter Wilhelm, Arne Rudolph und Christian Merkel. Fotos: Becker

Melsungen. Mehr als 100 Besucher haben am Samstag in Melsungen eine Netzwerkparty des Vereins Paradox-Lan besucht.

Eine Nacht lang standen für sie Computerspiele auf dem Programm. In der Summe ließen sie sich nach Vereinsangaben für knapp 500 Euro Pizzen bringen.

Ungewöhnliche Dinge konnte man bei der Party beobachten. Da erscheint ein Maschinengewehr auf dem Bildschirm. Konzentrierte Blicke. Fünf Computerspieler schauen sich enttäuscht an - fünf andere schreien derweil vor Freude laut auf und klatschen sich ab: Gerade haben sie die letzte Runde im Ego-Shooter Counter-Strike gewonnen. Beobachtet werden sie von anderen, die alles über Leinwände verfolgen.

Um die Leidenschaft für Computerspiele ging es in der Kulturfabrik. Dabei kamen die Besucher mit ganz unterschiedlichen Absichten und Erwartungen nach Melsungen.

Eine Nacht spielen

Für die einen zählten Preise für gute Resultate in den Turnieren. Für andere war es wichtig, mit Freunden und Gleichgesinnten zusammenzukommen und eine Nacht gemeinsam zu spielen. So wurden neben dem wettbewerbsorientierten Turnieren auch spaßige Aktionen geboten. In einer Konsolen-Lounge war es möglich, Spiele auszuprobieren. Über ein elektronisches Bestellsystem ließen sich die Teilnehmer Essen und Getränke direkt an den Platz liefern.

Zum ersten Mal dabei 

Mit dabei auch das fünfköpfigen Team Vination. Die Mitglieder waren großteils zum ersten Mal dabei: „Uns gefällt die Party. Wir hatten kleine Startschwierigkeiten gegen unseren ersten Gegner, die wir zum Glück in den Griff bekommen haben“, sagte Arne Rudolph. „Hier sind aber auch einige gute Teams vertreten“, ergänzten seine Teamkollegen.

100 Besucher bei Paradox-Lan-Party

Sowohl in Einzel- als auch in Teamspielen ging es aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen heiß her: „Wir wachsen und wollen auch noch größer werden,“ sagte Gerrit Bonn vom Organisationsteam. Einige namhafte Unternehmen hätten das Potenzial der Veranstaltung erkannt und sponserten die Veranstaltung. „Kassel als Veranstaltungsort ist für uns in den kommenden Jahren ein Thema“, sagte Bonn. Spruchreif sei aber noch nichts.

Von Lars Becker 

Mehr Informationen auch unter www.paradoxlan.de

Quelle: HNA

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