Positive Entwicklung

Mehr Einwohner: Wolfhagen ist als Wohnort beliebt

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Positive Entwicklung: Die Einwohnerzahlen der Stadt sind entgegen des kreisweiten Trends gestiegen. 

Wolfhagen. Die Einwohnerzahlen in Wolfhagen und Stadtteilen haben sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Das berichtete jetzt Bürgermeister Reinhard Schaake. 

Gute Nachrichte hatte Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake für die Wolfhager, die zur Bürgerversammlung in die Stadthalle gekommen waren: Die Einwohnerzahlen der Stadt haben sich entgegen des kreisweiten Trends positiv entwickelt. Aktuell leben nach Angaben Schaakes 14016 Menschen (Vergleich 2012: 13809) in Wolfhagen und Stadtteilen. „Es gibt kaum noch Wohnungen“, so Schaake, der Zuzüge von Menschen aus dem Oberzentrum Kassel sowie auf den Markt drängende Flüchtling als Ursache nennt. Die positive Bevölkerungsentwicklung habe auch Auswirkungen auf die städtische Kindertagesstätte.

„Wir kommen mit den vorhandenen Kindergartenplätzen nicht mehr aus“, sagte er und kündigte die zeitnahe Einrichtung einer zusätzlichen U3-Gruppe im Montessori Kinderhaus an. Der Wohnraumknappheit wolle man mit dem neuen Wohngebiet Herderstraße II gerecht werden. „Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot, für 17 geplante Grundstücke liegen aktuell rund 40 Anfragen vor“, so Schaake. Eine gute Möglichkeit, die Stadtentwicklung voranzutreiben, biete zudem der ehemalige Hof Wassmuth mit Ausweisung eines Mischgebietes für Geschäfte entlang der Kurfürstenstraße, Baugrundstücken im hinteren Bereich sowie einem Mehrgenerationenprojekt, für das sich eine Gruppe von Bürgern derzeit starkmachen.

Optimismus auch in Sachen Gewerbepark an der Autobahn 44, den Schaake als „positiven Bringer für den kommunalen Haushalt“ bezeichnet. Eine neue Logistikhalle von Volkswagen sei seit diesem Jahr vor Ort, für weitere Flächen sei man mit dem Autobauer im Gespräch. Weniger zufrieden zeigte sich der Rathauschef hingegen mit der Breitbandversorgung in den Stadtteilen. Er versicherte, in intensiven Verhandlungen zu stehen, um auch hier schnelles Internet an den Start zu bekommen.

Informationen zur Neugestaltung des Hospitalsplatzes als Hans-Staden-Platz sowie Bürgerfragen zu Themen wie Freibadöffnungszeiten und Fahrradwegeanbindung der Stadtteile rundeten den offiziellen Teil ab, bevor Filmemacher Dirk Lindemann mit Ausschnitten aus alten Wolfhager Filmen die Zuschauer in längst vergangene Zeiten mitnahm.

Er zeigte seltene Bewegtbilder von Wolfhagen als Garnisonsstadt, präsentierte zudem einen idyllisch-romantischen Blick auf die Hessentagsstadt 1992 mit einem Werbefilm unter dem Titel „Willkommen in Wolfhagen“.

Quelle: HNA

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