Mehr Geld für Sozialarbeit an Schulen

Homberg. Für die dauerhafte Absicherung der Schulsozialarbeit sprachen sich die Homberger Parlamentarier in ihrer Sitzung am Donnerstagabend aus. Künftig wird die Schulsozialarbeit mit 30 000 Euro bei der Stadt zu Buche schlagen (wir berichteten). Dadurch werde den Kommunen viel abverlangt. Dass die Sozialarbeit auf weitere Schulen ausgeweitet werden soll, hat der Landkreis der Stadt mitgeteilt.

„Wir sind natürlich dafür, denn es ist eine notwendige und wertvolle Arbeit“, sagte Bernd Herbold (SPD). Gute Erfahrungen habe man mit der Schulsozialarbeit gemacht, erklärte Klaus Bölling (Grüne). Daher sei es gerechtfertigt, die Arbeit auszudehnen: „Wir investieren in eine gute Sache.“

Wertvolle Arbeit

Manfred Ripke (FDP) schloss sich an: „Es ist richtig, was wir machen.“ Und auch die CDU wisse den Wert dieser Arbeit zu schätzen, betonte Michael Spork. „Wir stehen voll dahinter.“

Während sich die CDU für die Schulsozialarbeit aussprach, äußerte CDU-Mann Reinhard Fröde Kritik. „Schulsozialarbeit ist nachgeholte Erziehung. Eine Arbeit, die Eltern versäumt und die den Lehrern abgenommen werden soll“, sagte er und fügte an: „Sozial ist schick und sozial wird zugestimmt.“ Mehrheitlich stimmten die Parlamentarier dafür, künftig mehr Geld für die Schulsozialarbeit auszugeben und diese somit an weiteren Schulen einzuführen. (may)

Quelle: HNA

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