Bund unterstützt Arbeit im Schwalm-Eder-Kreis

Mehr Geld für Toleranz-Initiativen

Schwalm-Eder. Im Schwalm-Eder-Kreis haben sich seit dem Anschlag rechter Kräfte auf Jugendliche eines Zeltlagers am Neuenhainer See viele Initiativen gegen Gewalt und für Toleranz entwickelt.

Dafür ist der Landkreis in das dreijährige Bundesprogramm Toleranz fördern – Kompetenz stärken aufgenommen worden. Nun ist der Förderbetrag für 2012 um 7500 Euro auf nun 97.500 Euro aufgestockt worden. Darauf hat der Landkreis hingewiesen.

Zehnmal Förderung

Im laufenden Jahr würden aktuell zehn Projekte gefördert. So auch die Initiative des Frielendorfer Ortsteils Großropperhausen, wo sich Jung und Alt gemeinsam für eine kulturelle und geschichtliche Aktivierung aller Dorfbewohner einsetzen. Ein Spielfilm sei bereits entstanden und sei im Juni uraufgeführt worden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Welche weiteren Projekte gefördert werden, könne unter www.toleranz-schwalm-eder.de nachgelesen werden.

Dort könnten auch Informationen und Richtlinien zur Förderung abgerufen werden. Zudem seien auch die in diesem Jahr geförderten Projekte beschrieben, die als Beispiele dienen könnten.

Bald anmelden

„Alle, die Ideen für Projekte haben, sollen sich bitte bald an Stephan Bürger, den Leiter des Projekts ’Gewalt geht nicht!’ wenden. Er koordiniert auch die Vergabe der Bundesförderung“, erklärte Landrat Frank-Martin Neupärtl. (red)

Weitere Informationen: Stephan Bürger, Tel. 05681/ 775590, E-Mail: stephan.buerger@schwalm-eder-kreis.de

Quelle: HNA

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