Mehr Helfer vor Ort: Drei Ärzte machen mit

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Schnelle Hilfe vor Ort: von links DRK-Kreisbereitschaftsleiterin Regina Radloff, Kathrin Hilscher, Andreas Herud, Lena Schwarz und der stellvertretende DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Schneider.

Fritzlar-Homberg. Sie sind schnell da, um Menschen in Not zu helfen. Und die Zahl der Helfer vor Ort (HvO) wächst: Mit Kathrin Hilscher, Lena Schwarz und Andreas Herud sind jetzt drei Ärzte mit im Team.

In der Rettungswache in Fritzlar wurden sie von DRK-Kreisbereitschaftsleiterin Regina Radloff und dem stellvertretenden DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Schneider vorgestellt.

Kathrin Hilscher ist Anästhesistin am Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar und kam durch Dr. Andreas Hettel zu den Helfern. Sie deckt künftig den Bereich Betzigerode ab. Lena Schwarz ist Anästhesistin am Rot-Kreuz-Krankenhaus in Kassel. Sie wird in ihrem Wohnort Haarhausen im Einsatz sein. Das neue HvO-Trio wird ergänzt durch Unfallchirurg Andreas Herud, der ebenfalls am Rot-Kreuz-Krankenhaus in Kassel arbeitet. Sein Einsatzgebiet ist ebenfalls Haarhausen.

Nach dem Start der HvO-Aktion im März 2010 ist die Zahl der Helfer ständig gewachsen. Ende März 2010 standen in 29 Orten des Schwalm-Eder-Kreises 50 Helfer bereit, im Februar dieses Jahres waren es bereits 167 Helfer in 102 Orten.

Der Schwalm-Eder-Kreis sei im Bereich der Helfer vor Ort hessenweit führend, sagte Ulrich Schneider. Hier seien auf der größten Fläche die meisten Helfer im Einsatz.

Trotzdem gibt es im Landkreis noch Stellen, an denen noch Helfer vor Ort fehlen. Das ist zum Beispiel der Bereich rund um Spangenberg, die Gemeinde Knüllwald, Teile der Schwalm, Wabern sowie die Stadtteile nördlich von Fritzlar.

Die nächste Einführungsveranstaltung findet am 7. März in der Rettungswache in Fritzlar statt. (zzp)

Infos: www.drk-schwalm-eder.de, Kontakt: radloff@drk-schwalm-eder.de

Quelle: HNA

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