Stadtmarketingverein Fritzlar plant neue und traditionelle Veranstaltungen

Mehr Licht und Advent

Fritzlar. Fritzlar soll noch stärker im Lichterglanz erstrahlen, wenn die stillen Feiertage vorüber sind. Und kurz vor Weihnachten plant der Stadtmarketingverein eine neue, besinnliche Veranstaltung. In einem Gespräch erläuterten Ingrid Pütz (Geschäftsführerin) und Günter Faupel (Vorstand) die Pläne:

• Weihnachtsbeleuchtung: Bereits in der vergangenen Adventszeit war die Beleuchtung auch in die Gießener Straße erweitert worden. Nun wurden weitere Anwohner angesprochen, erklärte Günter Faupel.

In den Straßen Burggraben, Am Hochzeitshaus, Schildererstraße, St.-Wigbert-Straße, Martinsgasse und eventuell in der Flehmengasse sollten Weihnachtssterne aufgehängt werden. Die Anwohner beteiligen sich zum Teil an den Herstellungskosten für den Schmuck.

Die Sterne, Ständer und anderes werden in der Reha-Werkstatt von Hephata in Fritzlar hergestellt.

• Krippenausstellung: Geschäftsleute in der Stadt werden im Advent in ihren Schaufenstern Krippen ausstellen.

Vorgaben, wie die Krippen aussehen sollen, will der Stadtmarketingverein nicht geben. Auch Privatleute sind aufgefordert, sich zu beteiligen.

Überhaupt freut sich der Verein, wenn Fenster adventlich geschmückt werden.

• Moonlight-Shopping: Bis Mitternacht kann am Freitag, 27. Dezember, in Fritzlar eingekauft werden. Dazu stellen die Geschäftsleute ein Programm auf die Beine. • Weihnachtsmarkt: Am 2. Adventswochenende, 4. bis 6. Dezember, ist Weihnachtsmarkt-Zeit in Fritzlar. Musik, Glühwein, Bratwurst und vieles mehr gibt es traditionellerweise am und um den Marktplatz. In diesem Jahr soll die Gießener Straße stärker einbezogen werden. Schon jetzt haben sich 70 Aussteller angemeldet, sagt Ingrid Pütz.

• Advent in den Höfen: Kurz vor Weihnachten wird diese Veranstaltung erstmals am Wochenende, 19. und 20. Dezember, stattfinden.

Die Idee stammt aus Quedlinburg. Essen, Trinken, Kunsthandwerk und Kultur sind die Zutaten. Schöne Höfe, die sonst der Öffentlichkeit oft verborgen sind, werden zum Schauplatz. Am Marktplatz werden einige Stände stehen.

Die Veranstaltung soll einen besinnlichen Charakter haben, betont Günter Faupel: „Es wird kein Rambazamba sein.“ So werde zum Beispiel in der evangelischen Stadtkirche eine Bilderausstellung von Heinrich Richberg zu sehen sein.

Viele Betriebe öffnen ihre Höfe. Auch ein Nebengebäude des Doms wird Schauplatz sein. Besinnlichkeit und Niveau ist den Veranstaltern wichtig. (ode) Foto: dpa

Quelle: HNA

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