Investitionen gegen Mängel am Fernradweg R1

Mehr Qualität für Radler an der Fulda

Fuldatal beliebt bei Radlern: Familie Umbach war beim Speichenfest zwischen Beiseförth und Malsfeld unterwegs. Foto:  zba/Archiv

Kreisteil Melsungen. Der Fulda-Radweg R1 soll zu einem der beliebtesten Radwege Deutschlands werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich eine Arbeitsgruppe der Anrainerregionen unter der Leitung der Nordhessen-Touristik im Regionalmanagement Nordhessen gegründet.

Der Schwalm-Eder-Kreis wird in dem Gremium vertreten durch Reiner Geisel von der Wirtschaftsförderung des Kreises, Marcus Eulenberg als Vertreter der Touristischen Erlebnisregion Mittleres Fuldatal sowie Regionalmanagerin Marion Karmann vom Zweckverband Mittleres Fuldatal.

Nach Angaben der Arbeitsgruppe sind Investitionen in der Größenordnung von 2,5 Millionen Euro notwendig, um Qualitätsmängel am Radweg R1 zu beheben. Dies sei erforderlich, um eine Zertifizierung des Weges nach den Kriterien des ADFC zu erhalten, sagt Ute Schulte, Leiterin der Nordhessen-Touristik: „Vier von maximal fünf Sternen kann der Fulda-Radweg erlangen und spielt dann in der Spitzenliga des deutschen Radtourismus, daran arbeiten wir derzeit mit Hochdruck.“ Solche Investitionen würden mit Geld von Bund und Land gefördert, sagte Schulte.

Eine Analyse durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) habe ein hohes touristisches Potenzial des 250 Kilometer Radwegs bescheinigt. Auf einigen Abschnitten, so im Raum Bad Hersfeld und nördlich von Kassel, seien Mängel bei der Wegeführung und Oberflächenbeschaffenheit festgestellt worden. Die gelte es nun zu beheben.

In einem zweiten Schritt sollen die touristische Beschilderung, Rastplätze für Radler, radlerfreundliche Gastronomie und Hotellerie sowie das touristische Marketing vorangetrieben werden. (asz)

Quelle: HNA

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