ACE überprüfte das Verhalten an Zebrastreifens

Mehr Rücksicht bewahrt vor Unfällen

Auf Kontrollgang: Rolf Kitzerow, Monika Burkhardt und Lothar Krönert vom ACE-Kreis Kassel/Schwalm-Eder. Foto: Zerhau

Fritzlar. Mit einer Unfallverhütungskampagne zieht der Auto Club Europa (ACE) Kreisvorstand Kassel/Schwalm-Eder gegen Mängel an Fußgängerüberwegen zu Felde. Unter dem Motto „Halten-Sehen-Sichergehen“ werden Kraftfahrer und Fußgänger auf die Beachtung der Regeln hingewiesen.

Am Wochenende waren Monika Burkhardt, Ralf Kitzerow, Lothar Krönert und Klaus Treptow in Fritzlar im Einsatz. An den Überwegen in der Wolfhager Straße beim Herkulesmarkt und am Hospital zum Heiligen Geist hatten sich die ACE-Fachleute postiert.

Mangel im Verhalten

Der Zustand der beiden Überwege in Fritzlar entspräche den Vorschriften, sagte Klaus Treptow. Hier gab es nichts zu beanstanden. Anders sah es beim Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer aus. Dabei seien es nicht nur die Autofahrer, die sich nimmer immer korrekt verhielten, auch Fußgänger überqueren, die Zebrastreifen, ohne mit den Autofahrern Sichtkontakt aufzunehmen. „Gegenseitige Rücksichtnahme wäre von Vorteil“, kommentierte Klaus Treptow.

Am Überweg in der Wolfhager Straße in 75 Minuten 70 Fußgänger registriert, die über die Straße gingen. 4,3 Prozent von ihnen achteten nicht auf den auf den herannahenden Verkehr, elf Prozent der Autofahrer achteten nicht auf die Fußgänger und fuhren einfach weiter und 35 Prozent der Radfahrer stiegen beim Queren nicht vom Rad.

Im gleichen Zeitraum gab es am Hospital 313 Überquerungen. 3,7 Prozent der Fußgänger achteten nicht auf die Fahrzeuge und nur 4,9 Prozent der Autofahrer ignorierten die Fußgänger. Allerdings die Hälfte der Radfahrer fuhren über den Zebrastreifen.

Insgesamt zeigten sich die ACE-Beaobachter zufrieden mit den Fritzlarer Ergebnissen. „In Kassel kommen da ganz andere Werte zu Tage“, lautete ihr Kommentar. (zzp)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare