Tagung: Frauenmacht im ländlichen Raum in Diakoniezentrum Hephata in Treysa

Mehr Mut sich einzumischen

Mut machen zum Mitmachen: Hinten von links Gudrun Stumpf, Sonja Pauly, Heidrun Baier-Linke, vorne von links Anna Hesse, Trudi Michelsen. Foto: Zirzow

Borken. Fünf starke Frauen trafen sich in Borken, um die Tagung „Frauenmacht im ländlichen Raum“ vorzubereiten und bekannt zu machen. Sie ist für 13. Juni in Treysa im Hessischen Diakoniezentrum Hephata geplant.

Gudrun Stumpf, Vizepräsidentin der Hessischen Landfrauen, Sonja Pauly vom Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue, Anna Hesse, Frauenbeauftragte des Kreisausschusses Kassel, Heidrun Baier-Linke vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und die Frauenbeauftragte des Kreisausschusses Schwalm-Eder, Trudi Michelsen, erklärten, dass Macht im Sinne von Herrschaft oder Obrigkeit bei der Veranstaltung erst einmal weniger zu tun habe, denn die Betonung liegt erst einmal auf „Machen“, also etwas tun.

Die Tagung hat das Ziel, den Frauen Wege aufzuzeigen, wie sie sich politisch engagieren oder selbstständig machen können in Verbindung mit der Umsetzung eigener Lebensentwürfe. Von den Veränderungen der Lebens- und Arbeitsbedingungen auf dem Land seien Frauen besonders betroffen. Jedoch werde frauenspezifischen Bedürfnissen selten Rechnung getragen, obwohl sich Frauen in vielfältiger Weise für den Erhalt der ländlichen Räume einsetzen. Hinzu kommt, dass sie in Regionalentwicklung und Kommunalpolitik eher unterrepräsentiert seien und außerdem die staatlichen Programme noch zu wenig nutzen.

Neben Vorträgen von hochkarätigen Referentinnen werden auch vier Workshops angeboten, die sich mit den Themen „Quo vadis – wohin führt mein Weg, Klüngeln erlaubt, Ohne Moos nichts los und Mach mit“ beschäftigen.

Anmeldeschluss: 5. Juni. Tagungsgebühr: fünf Euro. (zrz) • Näheres: Trudi Michelsen, Tel.: 0 56 81/77 51 91 oder E-mail trudi.michelsen@schwalm-eder-kreis.de

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare