An der Bergstraße und der Straße Zum Köpfchen

Mehr Sicherheit für Fußgänger in Bad Zwesten

Bad Zwesten. Nach eineinhalb Jahren ist es geschafft: In Bad Zwesten sind die Arbeiten an den Straßen Zum Köpfchen und an der Bergstraße abgeschlossen. Der neue Gehweg verbessere die Verkehrssicherheit, und auch der Wasserablauf sei verbessert worden, heißt es dazu in einer Mitteilung der Gemeinde.

Anlass für die Straßenbauarbeiten waren erhebliche Schäden an den Kanalleitungen. Nach Richtlinien der EU müssten solche Schäden innerhalb kurzer Zeit behoben werden.

In der Bergstraße war zudem bei den Bauarbeiten festgestellt worden, dass die vorhandene Wasserleitung aus Asbestzement bestand, was auf Dauer zu gesundheitlichen Schäden hätte führen können. Daher wurde die Leitung gleich mit gewechselt.

Die Bergstraße sei bei allen Geschwindigkeitsmessungen die Straße mit den höchsten Überschreitungen, heißt es in der Mitteilung weiter. Daher habe das Parlament beschlossen, zusätzlich auf der sechs Meter breiten Straße einen Gehweg mit einer Breite von 1,50 Meter zum Schutz der Fußgänger anzulegen.

Alternativen zum Gehweg, wie etwa nur ein optisch abgegrenzter weißer Strich, wären weniger dauerhaft gewesen. Der Gehweg habe zudem aufgrund des Bordes den Vorteil, dass das Wasser bei Regen gut ablaufen könne. Die Situation habe sich deutlich verbessert.

Die Gemeinde erwartet, dass es dadurch zu weniger Wasserschäden bei den darunterliegenden Gebäuden an der unterhalb der Bergstraße liegenden Bundesstraße kommen werde.

Parkstreifen gepflastert

Bei der Straße Zum Köpfchen sei dem Wunsch der Anlieger entsprochen worden, den Parkstreifen zu pflastern. Der bisherige Gehweg sei auf 1,50 Meter verbreitert worden. Die Straße sei dadurch ein wenig schmaler geworden, was zu einer Verkehrsberuhigung beitragen werde.

Zusätzlich sei von der Straße „Vor dem Tore“ um das Eckgrundstück „Zum Köpfchen“ ein weiterer kleiner Gehbereich angelegt. Dort seien Fußgänger im Straßenverkehr bisher ungesichert gewesen.

„Wir sind mit der Ausführung der Arbeiten sehr zufrieden. Auf einen Teil der Investitionskosten konnten wir einen Zuschuss erlangen, was zu einer erheblichen Verminderung der Belastung der Bürger beigetragen hat“, erklärte Bürgermeister Michael Köhler. Die Anlieger zahlten lediglich einen kleinen Beitrag für den Wasseranschluss.

Die Gemeinde Bad Zwesten verzichte auf Anliegerbeiträge, die bei den meisten Kommunen inzwischen bei größeren Sanierungsarbeiten gefordert würden. Die Kosten würden im Abwasser- und Wasserhaushalt verbucht. Die jetzt abgeschlossenen Arbeiten seien bereits bei der Kalkulation des aktuellen Abwasserpreises mit berücksichtigt worden. (red)

Quelle: HNA

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