Niedensteiner Finanzsituation wird mit dem Nachtragshaushalt ein wenig entspannter

Mehr Steuern als gedacht

Niedenstein. Die Gewerbesteuereinnahmen werden in Niedenstein in diesem Jahr um 480 000 Euro anwachsen, auch bei dem Einkommensteuer-Anteil verbucht die Stadt einen Anstieg von 53 000 Euro. Diese durchaus positiven Zahlen präsentierte Bürgermeister Werner Lange den Stadtverordneten in der Sitzung am Donnerstag im Wichdorfer Bürgerhaus mit dem Nachtragshaushalt.

Von einer leichten Entspannung bei den Finanzen der Stadt sprach Lange, aber gelöst seien die Probleme bei weitem nicht. „Wir profitieren von der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland“, sagte er und verwies auf die Risiken: Steuereinnahmen seien enorm konjunkturanfällig. Die positive Entwicklung könne für Niedenstein nicht unkritisch fortgeschrieben werden.

Die bisherigen Spar- und Konsolidierungsanstrengungen müsse man auch in den kommenden Jahren fortsetzen, betonte der Bürgermeister. Die Investitionen seien immerhin 2012 ohne neue Kredite möglich.

Der Nachtragshaushalt wird jetzt in den Ortsbeiräten und dem Finanzausschuss des Parlaments beraten und dann der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung vorgelegt.

AG Feuerwehrstützpunkt

Um den Brandschutz in Niedenstein sicherzustellen, gibt es inzwischen eine Arbeitsgruppe „Feuerwehrstützpunkt Niedenstein“, die bis zum Sommer nächsten Jahres Pläne und Vorschläge für ein neues Feuerwehrhaus im Schutzbereich Nord – das sind neben Niedenstein noch Wichdorf und Ermetheis – erarbeiten soll.

Wenn bis dahin Standort und Umfang geklärt und vom Parlament beschlossen sind, könne der Förderantrag gestellt werden, sagte Bürgermeister Lange am Donnerstag.

Wann der neue Feuerwehrstützpunkt tatsächlich gebaut werden könne, sei bislang noch völlig ungewiss. Lange rechnet damit, dass erst Projekte in Melsungen und Gudensberg bezuschusst werden. Realistisch sei für Niedenstein 2016 bis 2018. (ula)

Quelle: HNA

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