Mehr als 600 Zuschauer genossen beim Open-Air-Kino in Istha nicht nur den Film

Musizieren mit Schmachttolle: Das Trio Schlagerlust brachte jede Menge gute Laune ins Publikum. Bis zum Filmstart kurz nach 21 Uhr verwöhnten die Kasseler die Ohren der vielen Gäste.

Istha. Was sich bewährt hat, kann gern fortgesetzt werden. Diesem Leitsatz folgten die Veranstalter auch dieses Jahr, als zum dritten Mal zu Kino und Vino rund um die Isthaer Kirche eingeladen wurde. Tausend Gäste tummelten sich schon am frühen Freitagabend auf dem Lutherplatz.

Dort wurde mit ansteckend guter Musik, kulinarischen Leckerein und fröhlichen Plauderein das Open-Air-Kino eingeleitet wurde.

Zuversichtlich hatte der veranstaltende Isthaer Förderverein für Dorfentwicklung mehr als 700 Sitzplätze für sein Freiluftkino vorbereitet. „Und davon waren auch fast alle besetzt, denn über 600 wollten Fack ju Göhte nicht verpassen“, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Hensel.“ Immerhin seien sie Hessens größtes Open-Air-Kino, was sie schon ein wenig stolz mache.

Bevor die Gäste in die lustige Welt des Zeki Müller eintauchten, wurde ihnen einiges geboten: Mit einem breiten Potpourri aus Cover-Songs unterhielt zu Beginn Status M. Die Band hat sich bei der kirchlichen Jugendarbeit in Ehringen formiert und war nun schon das zweite Mal in Istha dabei.

Auch Maui, was nichts anderes als Musiker aus Istha bedeutet, gestaltete schon im Vorjahr das Programm mit. Sie hatten die Aufgabe übernommen, das Publikum nach der Filmvorführung wieder wachzurütteln. Und dies gelang ihnen ebenfalls mit bekannten Liedern aus der Musikgeschichte.

Musik, Film und Leckereien 

Besonders gut kam das Trio Schlagerlust an, dessen Musiker sich unter die Gäste gemischt hatten und ohne elektrische Verstärkung mit Hits aus den Fünfzigern überzeugten. „Es ist einfach eine tolle Veranstaltung - nicht nur die Atmosphäre stimmt, man trifft auch viele Leute hier und bekommt vieles geboten“, bemerkte Pia Nathe. Nämlich nicht nur gute Musik sondern auch ausgesuchte Weine, leckere Cocktails und frischen Flammkuchen.

Nach Einbruch der Dunkelheit bekam der Kirchplatz durch die vielen bunten Lichter und Kerzen einen ganz besonderen Zauber. Dies war nur durch die 60 Helfer möglich, die an verschiedenen Stellen mit anpackten. „Einige kümmern sich um das Popcorn, andere verkaufen Eis beim Kino, und wieder andere grillen Bratwürste“, erklärte Hensel.

Der Ortsvorsteher zeigte sich gegen 21 Uhr recht erleichtert, war es doch bei einem Schauer um kurz vor 18 Uhr geblieben.

Von Tanja Temme

Quelle: HNA

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