Auf Gelände der Kita Sonnenbogen wurden 23 Bäume und Sträucher gepflanzt

Junia und Silas zeigten ihren Kita-Freunden zwei Maikäfer, die ihr Opa Karl Heinz Hold gefangen hatte.

Niederelsungen. Es war ein erlebnisreicher und aufregender Tag für die derzeit 35 Mädchen und Jungen der von Renate Löwenstein-Flemke geleiteten Evangelischen Kindertagesstätte (Kita) „Sonnenbogen“ im Wolfhager Stadtteil Niederelsungen.

Unterstützt von ihren Eltern oder Großeltern sowie vor allem von Karsten Heide von der Nothfelder Baumschule Pflanzlust pflanzten sie nämlich auf dem Gelände ihrer Betreuungseinrichtung 23 Bäume und Sträucher verschiedener Arten. Unter anderem Gartenjasmin, Weigelie, Sommerflieder, Bluthasel, Holunder, Spiere, oder Forythie.

Renate Löwenstein-Flemke: „Wir gestalten unseren Außenspielplatz um. Alte Spielgeräte wurden mit ehrenamtlicher Unterstützung der Eltern abgebaut und werden durch neue ersetzt.“ Eingebunden in dieses Projekt sei auch das Pflanzen der überwiegend blühenden Gehölze. „Die sollen, wenn sie groß sind, ein zusätzliches und naturnahes Spielfeld für unsere Kinder bilden.“ Das Spiel in der Natur, zum Beispiel mit den jährlichen Waldtagen, nimmt im Sonnenbogen einen festen Platz im Betreuungsangebot ein.

Möglich wurde die Pflanzaktion durch die Unterstützung der Eltern. 22 von ihnen finanzieren nämlich aus der eigenen Tasche den jeweils anhand eines Fotos von ihrem Kind selbst ausgesuchten Baum oder Zierstrauch. Das 23. Gehölz brachte Karsten Heide als Geschenk mit. Wenn künftig die Sonnenbogen-Kinder in ihre Kita kommen, führt sie natürlich der erste Weg zu ihrem Freund, dem Baum oder Strauch. Um zu sehen, ob es der Pflanze gut geht und ob sie schon ein Stück gewachsen ist. Dazu gehört natürlich auch die regelmäßige Versorgung mit Gießwasser.

Für die Sonnenbogen-Mädchen und Jungen gab es an diesem Tag aber noch eine weitere Überraschung. Viele von ihnen bekamen nämlich zum ersten Mal in ihrem Leben einen lebenden Maikäfer zu Gesicht. Karl Heinz Hold aus Ehringen, Opa von Junia und Silas, hatte zwei Exemplare der Krabbelkäfer mitgebracht. Ein besorgter Silas: „Die dürfen wir nicht entkommen lassen, sonst fressen sie unsere gepflanzten Bäume auf.“ (zih)

Quelle: HNA

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