Schüler dürfen Telefon nur mit Erlaubnis des Lehrers benutzen

Die meisten Schulen verbieten Handys

Wolfhager Land. An den meisten Schulen im Altkreis sind Handys unerwünscht. Sie müssen während der Schulzeit ausgeschaltet in der Tasche bleiben und dürfen nur im Notfall benutzt werden. In einigen Grundschulen sollen Handys ganz zu Hause bleiben.

Wie beispielsweise in der Braunsbergschule in Breuna. „Wir wollen in der Schule einen geschützten Raum anbieten. Hier brauchen die Kinder kein Handy“, so die Leiterin Ursula Deuermeier-Stuhl. Im Notfall seien die Erwachsenen Ansprechpartner, und verpasste Busse gebe es in Breuna nicht, da man mit einem privaten Unternehmen kooperiere.

n der Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen müssen Handys in der Schultasche bleiben und dürfen nur mit Genehmigung des Lehrers benutzt werden. Schulleiterin Rita Schmidt-Schales legt Wert darauf, dass die Geräte auch ausgeschaltet sind. „Wir haben 1400 Schüler und Lehrer. Wenn alle ihr Handy an hätten, käme eine erhebliche Strahlung zusammen. Auch in der Pause sind Handys tabu.“

Ähnliche Regeln gelten auch in der Zierenberger Elisabeth-Selbert-Schule. Im Krankheitsfall sei der Schulsanitätsdienst schneller beim Schüler als die Eltern, meint Schulleiterin Ute Walther. Wenn Terminabsprachen mit den Eltern nötig sind oder der Bus verpasst wurde, dürften die Schüler nach Rücksprache mit den Lehrern telefonieren.

Bei Unterrichtsprojekten setze man die Handys durchaus auch konstruktiv ein. Wolfgang Engelmeyer von der Christine-Brückner-Schule kann sich die Handys mit eingebauter Kamera gut für den Einsatz im Kunstunterricht vorstellen. Im regulären Schulalltag gilt aber in Bad Emstal: Kein Klingeln im Gebäude.

Wenn Schüler im Unterricht mit dem Handy hantieren, wird es in allen Altkrekreis-Schulen vom Lehrer einkassiert. Passiert das öfter, müssen die Eltern das Handy in der Schule abholen.

Von Bea Ricken

Quelle: HNA

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