Beim B.Braun-Familientag konnten Kinder Naturwissenschaft spielerisch erleben

Die Chemie-Detektive bei B.Braun

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Experiment für die Suche nach dem Täter: Antonie (6) und Josephine (8) Krohn mit Mutter Dorothee Boven-Krohn erfahren von Kristiena Matis, wie man Geheimschrift mit Chemie sichtbar macht.

Melsungen . Ein blutbeflecktes Hemd, Fingerabdrücke und mysteriöse weiße Zettel hinterließ der Einbrecher am Tatort. Das genügte den Hobby-Kriminalisten zur Analyse, um den Einbrecher unter drei Tatverdächtigen zu entlarven.

Dem Täter auf der Spur waren die Besucher des Familientages der Firma B.Braun Melsungen AG, an einer der vielen Mitmach-Stationen, an der sie mit chemischen Experimenten Fingerabdrücke untersuchten, Blutflecken sichtbar machten und Geheimschrift entschlüsselten.

Mit dem Familientag wolle man auch Familien außerhalb von Melsungen ansprechen, die Interesse haben, die Firma kennenzulernen, erklärte Anne Katrin Wehrmann-Scherle von der Unternehmenskommunikation. Gleichzeitig mit dem Familientag fand auch der Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum statt. Insgesamt lockten die beiden Veranstaltungen rund 2000 Besucher an.

Neben den Mitmachstationen, bei denen Eltern und Kinder naturwissenschaftliche Experimente ausprobieren können, gab es Geschicklichkeitsspiele mit Unterstützung von Mitarbeitern des Zirkus Buntmaus, große Kugelbahnen aus Holz, eine Hüpfburg sowie eine Roboterwerkstatt, ein Chemie-Theater und Werksführungen für Kinder und Erwachsene.

Wieviel Wasser passt auf eine Münze? Das testeten Dietmar Dargel und Mia Lampel (5).

An der Station „NaWi-geht das?“ gab es Antworten auf Fragen zu den Themen Wasser, Luft und Lebensmittel: „Wasser hat eine Haut“, erklärte Dietmar Dargel der fünfjährigen Mia Lampel, die voller Konzentration versuchte, eine Büroklammer in einem Wasserglas schwimmen zu lassen. Es sei wichtig, auch Mädchen für Naturwissenschaften zu begeistern, meinte der pensionierte B.Braun-Mitarbeiter.

Im Entdecker-Labor hatte Avid Konheiser, sieben Jahre alt, zusammen mit seiner Großmutter Solarenergie in einer winzigen Brennstoffzelle gespeichert, um damit dann ein kleines Windrad und eine elektrische Zahnbürste anzutreiben. „Das ist sehr interessant und macht Spaß“, freute sich Elfriede Konheiser mit ihrem Enkel über das gelungene Experiment.

Von Bettina Mangold

Bilderstrecke: Fotos vom Familien- und Ausbildungstag

Familien- und Ausbildungstag bei B.Braun

Quelle: HNA

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