Ab Donnerstag, 18. April, kommen mindestens 16 Stände in die Innenstadt

In Melsungen gibt es einen neuen Wochenmarkt

+
Nächste Woche geht es los: Mario Okrafka steht auf dem Melsunger Königsplatz am Rathaus. Ab kommenden Donnerstag werden 16 Marktbeschicker aus der Region für Leben auf dem Marktplatz sorgen.

Melsungen. Das bringt Leben in die Stadt: Ab Donnerstag, 18. April, wird es einen großen Wochenmarkt mit Schlemmer-Bereich auf dem Melsunger Königsplatz geben. 16 Stände haben zum Start zugesagt. Ein Verdienst von Melsungens City-Manager Mario Okrafka.

Der hat zuletzt wiederholt in der Kritik gestanden. Zu wenig habe er bewegt und auf den Weg gebracht. Seit einem Jahr ist der Bayreuther in der Bartenwetzerstadt. Die Hälfte der Zeit fehlte ihm der direkte Ansprechpartner und Entscheider. Denn der City-Manager ist eine Stabsstelle und direkt dem Bürgermeister unterstellt.

Die Bedingungen seien tatsächlich alles andere als optimal gewesen, sagt der 43-jährige Diplom-Geograf mit der Zusatzqualifikation Stadtentwicklung. Viele Ideen blieben unverwirklicht, ein kontinuierliches Arbeiten war kaum möglich. Seine Stellenbeschreibung weist ihn als Koordinator und Schnittstelle zwischen den verschiedenen Melsunger Initiativen und Interessengruppen aus - wie der Tourist-Info, der Gemeinschaft der Melsunger Einzelhändler und dem Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen.

Die Zusammenarbeit sei gut, auch das Projekt "Ab in die Mitte" habe viele Impulse gebracht. Auch wenn im ersten Jahr nicht alles reibungslos gelaufen sei. Das Konzept für 2013 sei sehr gut - diesmal seien auch die Einzelhändler mit im Boot.

Brücke und Schloss in Szene setzen

Geplant hatte Okrafka ein neues Plakatierungssystem für die Stadt, ein erweitertes Fußgängerleitsystem in der Innenstadt mit Ausweisung der Geschäfte vor allem auch in Randgebieten, ein neues Lichtkonzept, um beispielsweise die Bartenwetzerbrücke und das Schloss besser in Szene zu setzen, ein System, Melsungens Geschäfte barrierefrei zu machen und einiges mehr.

"Die Konzepte liegen fertig in der Schublade", sagt Okrafka. Wenn sich der neue Bürgermeister eingewöhnt hat, werde er vieles mit diesem besprechen und einen neuen Anlauf starten. Er sei sehr zuversichtlich, da Markus Boucsein während des Wahlkampfes signalisiert hatte, an der Außendarstellung der Stadt arbeiten zu wollen.

Melsungen gut aufgestellt

Grundsätzliche sehe er Melsungen für ein regionales Mittelzentrum aber gut aufgestellt. Die Anbindung sei sehr gut, die Angebote in der Stadt auch, Kaufkraft sei auch vorhanden. An den Freizeitangeboten müsse indes tatsächlich gearbeitet werden.

Konstruktive Vorstöße könnten sein: Den Schwerlastverkehr aus Melsungen herauszubringen. Vielleicht könne Edeka-Hessenring seinen Fahrern empfehlen, über die Anschlussstelle Malsfeld zu fahren, lohnenswert sei auch, erneut zu versuchen das MEG-Kennzeichen zu bekommen.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare