Mit Motorrad Notfallweg getestet

Lebensgefährlich erkrankter Mann mit Drehleiter aus Haus geholt

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Mit einer Drehleiter musste der erkrankte Mann aus dem Haus geholt werden.

Günsterode. Ein Mann, der lebensgefährlich erkrankt ist, musste am Donnerstag mit einer Drehleiter aus seinem Haus geholt werden. Ein Feuerwehrmann musste zudem mit seinem Motorrad einen Notfallweg testen.

Als der Notarzt und die Rettungssanitäter um 9.13 Uhr an dem Haus im Melsunger Stadtteil Günsterode eintrafen, stellten sie fest, dass der Transport des erkrankten Mannes durch das enge und verwinkelte Treppenhaus patientenschonend nicht möglich war. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Günsterode und aus der Kernstadt mit der Drehleiter alarmiert.

Die Einsatzkräfte befestigten eine Krankentrage auf der Spezialhalterung am Leiterkorb. Über diesen Korb wurde der Mann aus dem zweiten Obergeschoss ins Freie geholt. Während des Transportes wurde der Mann von einem Feuerwehrmann, der mit im Korb war, betreut.

Mit einer Drehleiter musste der erkrankte Mann aus dem Haus geholt werden.

Feuerwehrmann auf Motorrad prüfte Notfallweg

Da der Günsteröder möglichst schnell in ein Krankenhaus nach Kassel gebracht werden sollte, wurde ein Feuerwehrmann mit einem Motorrad als Kurier eingesetzt. Der Kradfahrer überprüfte, ob für den Rettungswagen der Notfallweg zwischen Günsterode und Hess. Lichtenau befahrbar war. Denn die Landesstraße zwischen den beiden Orten ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Der Motorradfahrer gab grünes Licht.

Im Einsatz waren 15 Einsatzkräfte aus Günsterode und Melsungen unter der Leitung von Wehrführer Frank Obach.

Quelle: HNA

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