Melsungen steht zur Fulda-Eder Energie

Melsungen. Die Stadt Melsungen vergibt ihre Stromkonzession an die Fulda-Eder Energie (FEE). Von den 30 Stadtverordneten stimmten 20 dafür. Zehn enthielten sich – acht Stadtverordnete von der SPD und einer von der FDP sowie der fraktionslose Dieter Grün.

Dr. Renate Mahler-Heckmann, SPD-Mitglied und Vorsitzende des Umweltausschusses, sprach sich für die FEE aus. „Innerhalb der FEE haben wir als Stadt das deutlich größere Mitspracherecht.“ Mit den Städtischen Werken Kassel gebe es zudem einen regionalen Partner in kommunaler Hand: „Die Wertschöpfung bleibt in der Region.“ Konkurrent bei der Konzessionsvergabe ist die EAM, Nachfolger der Eon Mitte. Deren Partner stehe aber noch nicht fest, sagte Mahler-Heckmann.

Mit der FEE sei gewährleistet, dass den Kunden zu 100 Prozent regenerativ erzeugter Strom angeboten und das erwirtschaftete Geld in dessen Ausbau investiert werde. Die EAM soll zu 50,1 Prozent von den Landkreisen der Region gehalten werden, 49,9 Prozent sind den Kommunen im EAM-Gebiet angeboten worden. „Würden sich die FEE-Kommunen an diesem Konstrukt beteiligen, läge deren Anteil bei 2,6 Prozent", sagt Ralf Lengemann, Geschäftsführer der FEE. An der FEE halten die Kommunen 60 Prozent.

„Wir bieten ausschließlich zu 100 Prozent zertifizierten Ökostrom an“, sagt Lengemann. Vom Preis soll er unterhalb des Preises der Grundversorgung von Eon-Altkunden liegen. Zudem sei das verkaufte Gas CO2-neutral. Das CO2, das durch die Verbrennung freigesetzt werde, wird an anderer Stelle eingespart – zum Beispiel durch Klimaschutzprojekte der Städtischen Werke Kassel. Für Kunden bietet die FEE eine zweijährige Preisgarantie an.

Damai Daniel Dewert

Quelle: HNA

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