ASC Melsungen veranstaltet erstmals Rallye Hessisches Bergland

Zwei im Rennfieber: Mischa und Manfred Eifert vom ASC Melsungen stecken in den Vorbereitungen zu Rallye Hessisches Bergland. Foto: Dewert

Melsungen/Malsfeld. Mischa und Manfred Eifert geben dieser Tage richtig Gas. Vater und Sohn organisieren mit dem Automobilsportclub Melsungen die 33. ADAC-Rallye 200 „Auf nach Melsungen" und die 14. ADAC-Historic-Rallye. Der absolute Höhepunkt des Rennsportwochenendes vom 14. bis 15. März wird aber die erste ADAC-Rallye Hessisches Bergland werden.

Rund um den Knüll und Melsungen wird das Rennen der National A-Kategorie stattfinden. Sie ist zugleich ein Vorbereitungslauf zum ADAC- und Opel-Rallye-Cup 2014. Dies ist die Rallye-Nachwuchsserie von ADAC und Opel, die mit dem Opel Adam gefahren wird.

Streckenverlauf ist geheim

Der genaue Streckenverlauf sei noch geheim: „Damit niemand die Pisten schon mal üben kann“, sagt Mischa Eifert. Mit den Landwirten und Anwohner haben man natürlich bereits gute Gespräche geführt, ein Desaster wie bei der Rallye bei Lohfelden sei völlig ausgeschlossen, sagt Manfred Eifert. Dort hatten Landwirte im vergangenen Jahr eine Veranstaltung mit schwerem Gerät blockiert.

250 Ehrenamtliches des ASC und befreundeter Vereine werden im Einsatz sein, damit die Rennsportveranstaltungen gelingen. Zehn Wertungsprüfungen und 314 Gesamtkilometer stehen am Samstag auf dem Programm der Rallye Hessisches Bergland.

Der 27-jährige Mischa Eifert aus Alheim-Heinebach hat alle Hände voll zu tun. Er hält einen dicken Stapel Papier hoch: „Alles Genehmigungen und Anträge für die Rennen.“ Die wären ohne die tatkräftige Unterstützung von Feuerwehr, Rettungsdiensten der beteiligten Kommunen und vielen Helfern nicht möglich.

„Wir wollen professioneller werden. Der Trend im Motorsport geht hin zu weniger, dafür aber größeren Veranstaltungen“, sagt Mischa Eifert. Er selbst ist seit einigen Jahren hauptberuflich im Motortsport tätig. Er betreibt die Motorsport-Agentur IMS (Individual Motorsport Solution) und bietet Veranstaltungsmanagement, Teambetreuung und vieles mehr an.

Das Rennsport-Wochenende soll professionalisiert werden, Geld könne man mit solch einer Veranstaltung aber dennoch nicht verdienen. „Wir sind froh, wenn wir als Verein mit einer schwarzen Null rauskommen“, sagt Vater Manfred Eifert.

Nach der Vogelsberg-Rallye ist „Auf nach Melsungen“ das zweitgrößte Rennsportereignis in Hessen. Bei der Rallye 200 ist auch Lokalmatador Jörg Löwer mit seinem BMW am Start.

2000 Besucher werden an der Strecke erwartet. Erstmals erheben die Veranstalter Eintritt in Höhe von zwei Euro für eine Wertungsprüfung, ein Rallye-Pass kostet fünf Euro. An den drei Zuschauerpunkten Malsfelder Ring, Steinbruch Rhünda und Remsfeld (nahe der Autobahnauffahrt) gibt es einen Imbiss und einen Rennsprecher. Das Service-Center ist am Maxi-Autohof in Malsfeld.

Die drei Rennen starten am Samstag

Rallye 200: um 13.40 Uhr in Malsfeld am Malsfeld Ring.

Historic Cup:  Die Oldtimer starten um 12.55 Uhr auch am Malsfeld Ring.

Nationale A: startet um 12.10 Uhr auf dem Malsfeld Ring und bereits um 8 Uhr zwischen Frielendorf und Schwarzenborn zur WP.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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