Bekenntnis von FDP und SPD gefordert

Fulda-Eder-Energie (FEE): Melsunger CDU kritisiert Hinhaltetaktik

Melsungen. Die Melsunger CDU bekennt sich klar zur Fulda-Eder-Energie und somit zur Rekommunalisierung der Stromnetze.

Mit Unverständnis haben die CDU-Vertreter in der Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses zu diesem Thema die zögerliche Haltung der SPD und insbesondere der FDP zu diesem Thema zur Kenntnis genommen, heißt es vom CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Reinhold Thiemann.

Trotz der rechtzeitigen Vorlage der Unterlagen durch den beauftragten Berater wurde die Entscheidung in den parlamentarischen Gremien der Stadt Melsungen bewusst zurückgestellt, in dem der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Volker Wagner, das Thema in eine Sondersitzung nach der jüngsten Parlamentssitzung gelegt hat.

Die Begründung, es seien zu viele Informationen, und das Thema sei überdies zu komplex, erwies sich in der Sondersitzung als unbegründet. Überdies beschäftige sich das Parlament seit nunmehr drei Jahren mit dieser Sache. Dass die Entscheidung zum weiteren Vorgehen von Seiten der Koalitionsparteien SPD und FDP nunmehr in die Parlamentssitzung am 22. Juni verschleppt wurde, ist für die CDU ein fahrlässiger Umgang mit diesem wichtigen Thema.

„Wir haben hier enorme Chancen bei überschaubaren Risiken“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten, Bernhard Lanzenberger. Ob die Nähe handelnder Personen zur beteiligten Eon oder andere Beweggründe die Verzögerungstaktik ausgelöst hätten, könne er nicht beurteilen.

„Wir sind der größte Partner der neun Kommunen und sollten mit dem eingeschlagenen Schlingerkurs andere nicht verunsichern.“ Die CDU Melsungen setze sich für die schnellstmögliche Gründung der FEE unter den bekannten Bedingungen ein. (ddd)

Quelle: HNA

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