Kommentar zur Affäre Katzenpilz: Menschen schützen

Schwalm. Fragen beschäftigen die Menschen in Mengsberg und Momberg weiterhin. Fragen, warum bei ihnen mindestens vier Menschen den lästigen, ekelerregenden aber selten auftretenden Katzenpilz bekamen. Und vor allem wie es gelingen kann, die weitere Ausbreitung zu verhindern. Ein Kommentar von Anne Quehl.

Unterdessen hat die Affäre einiges in Bewegung gebracht. Die besorgten Eltern fühlten sich von den Kreisbehörden verschaukelt und abgewimmelt. Gemeinsam fassten sie den Beschluss, an die Öffentlichkeit zu gehen - und setzten so das zügige Erscheinen der Spitzen der Kreisgesundheits- und Schulbehörde mit sanfter Gewalt durch.

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Was sie kaum absehen konnten, war das kolossale Medienecho, das im Kielwasser der offen gelegten Angelegenheit heranrauschte. Von weither stürzte man sich aufs Thema. Wie soll man angemessen mit solch einer Lage umgehen? Diese Frage stand und steht noch immer im Raum, geht es doch auch um den Schutz der Privatsphäre derjenigen, die wirklich erkrankt sind oder waren. Sie dürfen keinesfalls stigmatisiert werden.

Quelle: HNA

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