Eine der größten Investitionen in der Geschichte des Kasseler Werks

160 Millionen Euro Investitionen und 60 neue Jobs: Mercedes stärkt Region

Kassel. Das Mercedes-Benz-Achsenwerk investiert und schafft neue Jobs. Dienstag startete der Bau einer neuen Produktionshalle auf dem Gelände von Kassels größtem industriellen Arbeitgeber.

Es ist der erste eigene Hallenneubau des Achsenwerks seit Jahrzehnten und mit rund 40 Millionen Euro eine der größten Einzelinvestitionen seit der Übernahme der einstigen Henschel-Fabrik durch den Autobauer vor 49 Jahren.

Die 7000 Quadratmeter große Halle hinter dem Betriebskindergarten am Mercedesplatz soll die neue Fertigungslinie für jährlich rund 100.000 Hinterachsgetriebe für PS-starke Pkw aus dem Konzern aufnehmen, die Mitte kommenden Jahres starten soll. Außerdem wird dort ein Teil der Achsgetriebe-Produktion für die V-Klasse untergebracht, die wegen der hohen Nachfrage nach Vans erweitert werden muss. Insgesamt entstehen 60 neue Arbeitsplätze. Zurzeit beschäftigt der Standort 3100 Mitarbeiter, davon 150 Leihkräfte.

Werkleiter Professor Dr. Frank Lehmann betonte, das diese Investition ein „klares Signal auch an die Beschäftigten ist, dass Kassel ein ganz wichtiges Werk im Konzern ist“. Der Chef der Lkw-Antriebstrang-Aktivitäten, Yaris Pürsün, bezeichnete das Projekt als eine der wichtigsten Investitionen der vergangenen Jahre und „als klares Bekenntnis zu Kassel“. Betriebsratsvorsitzender Jörg Lorz sprach von einer Investition in die Zukunft. 

Die Kapazitätserweiterung sei angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach kompletten Achsen für Lkw, Busse, Transporter und Geländewagen sowie nach Achsgetrieben dringend erforderlich. Die Investition hatten noch die Vorgänger von Lehman und Lorz, Ludwig Pauss und Dieter Seidel, angeschoben.

Der Daimler-Konzern investiert in diesem und im kommenden Jahr insgesamt 160 Millionen Euro in sein Kasseler Werk, das an der Kapazitätsgrenze arbeitet.

Hier befindet sich Mercedes in Kassel:

Rubriklistenbild: © Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

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