Messmast auf Rödeser Berg fertiggestellt

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Im Nebel verborgen: Der neue Windmessmast auf dem Rödeser Berg ist 200 Meter hoch und dient der Erfassung von Vergleichswerten, um ein neues Messsystem zu erproben.

Nothfelden. Der Bau des Windmessmastes auf dem Rödeser Berg in Nothfelden ist abgeschlossen. Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (Iwes) aus Kassel hat den 200 Meter hohen Masten errichten lassen.

Kurzclip:

Er wird für das Forschungsprojekt „Windenergienutzung im Binnenland" des Bundesumweltministeriums eingesetzt. Der nordhessische Standort sei sehr gut geeignet, die Windbedingungen im bewaldeten Mittelgebirge detailliert zu untersuchen, heißt es in einer Pressemitteilung des Institutes. Ziel sei es, grundsätzliche Erkenntnisse für den Bau höherer Windenergieanlagen in der Nähe von oder in Wäldern zu gewinnen.

An dem Mast befinden sich in regelmäßigen Abständen Instrumente, die die Windgeschwindigkeit und -richtung in der jeweiligen Höhe aufzeichnen. Diese Werte werden als Vergleichswerte für die Erprobung eines neuen Messsystems benötigt, das auf Laser-Technik basiert. Dieses sogenannte Lidar-Messgerät kann vom Boden aus kontinuierlich Windmessdaten in Höhen von 40 bis 200 Metern aufzeichnen. Es befindet sich bereits seit November 2010 am Standort des neuen Mastes.

Die in dem Forschungsprojekt gewonnenen Messdaten sollen auch den Stadtwerken Wolfhagen zur Verfügung gestellt werden. Die Stadtwerke planen, in der Nähe des Mastes einen Windpark zu errichten. Die oberen 100 Meter des Mastes wurden mithilfe eines Helikopters aufgesetzt. (kes)

Quelle: HNA

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