Marie Schwarz ist Vorlesesiegerin der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule

Die Finalisten: Siegerin der Wilhelm-Filchner-Schule im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels wurde Marie Schwarz (sitzend). Sie setzte sich im Finale gegen (von links) Lara Kienold, Lisa Fuhr, Medina Kameri, Timo Winter und Daniel Liese durch. Damit qualifizierte sich Marie für den Landkreisentscheid. Foto: zih

Wolfhagen. Wie oft die zwölfjährige Wolfhagerin Marie Schwarz als eines der größten regionalen Leichtathletik-Nachwuchstalente im Langstrecken- sowie Crosslauf im Trikot des TSV Niederelsungen schon als Erster ins Ziel kam, kann sie spontan nicht beantworten. Jetzt errang Marie einen weiteren Sieg, jedoch in einem anderen Metier.

Sie wurde Siegerin der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Damit vertritt Marie Schwarz die Wilhelm-Filchner-Schule im Vorlesewettbewerb aller Schulsieger im Landkreis Kassel. Wer hier gewinnt, zieht in den Regionalentscheid ein. Danach folgen für die jeweiligen Sieger der Landes- sowie Bundeswettbewerb.

Im Kreis der sich für die WFS-Finalrunde qualifizierten Mitbewerber waren neben Marie noch Timo Winter, Lara Kienold, Medina Kameri (alle Wolfhagen), Lisa Fuhr (Balhorn) und Daniel Liese (Istha), der für den erkrankten Dominik Bock einsprang.

Die Jury überzeugt

Marie überzeugte die Jury einmal mit Lesepassagen über ihren derzeitigen literarischen Lieblingshelden - nämlich der von Astrid Lindgren geschaffenen Kinderbuch-Romanfigur Michel aus Lönneberga. Die sechs Finalisten mussten nicht nur aus selbst gewählten Lieblingsbüchern vorlesen, sondern auch einen ihnen nicht bekannten Text.

Eigentlich, so der einhellige Tenor der aus Inge Mander-Wolf, Heidrun Döring, Bastian Adam sowie den beiden Vorjahressiegern Mirja Pfennig und Louis Nierlein bestehenden Jury, hätten alle sechs Kandidaten den Sieg verdient gehabt. Doch bekanntlich kann es nur einen Sieger geben. Die Entscheidung für Marie Schwarz machten nur wenige Punkte aus, teilweise hinter dem Komma.

Siegerin Marie: „Warum ich mit Michel aus Lönneberga ins Rennen gegangen bin, hat mehrere Gründe. Einmal sind seine Unfug- und Schabernakgeschichten, die er zusammen mit Vater Anton, Mutter Alma, seiner Schwester Klein-Ida, dem Knecht Alfred und der Magd Lina auf dem elterlichen Hof Katthult erlebt, zum Schreien lustig.

Zum anderen kommen in dem Michel-Geschichten in Rede und Antwort so viele Menschen zu Wort. Das ist für mich faszinierend und eine Herausforderung, deren unterschiedlichen Stimmen in der jeweiligen Stimmungslage und Situation nachzuahmen. “ (zih)

Quelle: HNA

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