In Waßmuthshausen haben die Arbeiten begonnen

Millionen für Kanalbau

Wassmuthshausen. Viele Millionen Euro hat Homberg bereits für die Kanalisation ausgegeben, ein Ende ist nicht in Sicht. Im Stadtteil Waßmuthshausen ist mit dem Bau der Kanalisation begonnen worden.

Im Frühjahr soll dort auch eine Kläranlage für die Stadtteile Waßmuthshausen, Rodemann und Allmuthshausen entstehen. Den Gesamtaufwand für die Kanalisation in Waßmuthshausen und die Kläranlage bezifferte Bürgermeister Martin Wagner beim Ersten Spatenstich am Donnerstag auf drei Millionen Euro. Etwa 700 Menschen leben in den drei Rinnetal-Stadtteilen.

Bei Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit habe sich gezeigt, dass der Anschluss an die zentrale Kläranlage in Homberg für die drei Orte nicht in Betracht kam. Das Abwasser hätte aufwändig über den Berg gepumpt werden müssen. Deshalb entschied sich die Stadt für eine dezentrale Lösung mit einer Kleinkläranlage, die mit konventioneller Technik arbeitet.

Im ersten Bauabschnitt werden in Waßmuthshausen Kanalisationsrohre in den Straßen Zum Toracker, Alte Straße, Am Bornacker und Rodemänner Straße verlegt. Im nächsten Jahr sollen die Leitungen in der Straße Zum Sandacker eingebaut werden.

Zehn Millionen in fünf Jahren

Im Abwasserbereich muss die Stadt auch künftig einen hohen Aufwand treiben. Investitionen von weiteren zehn Millionen Euro stehen in den kommenden fünf Jahren noch aus. Dazu gibt es Tilgungs- und Zinszuschüsse des Land von 30 bis 50 Prozent. (hro)

Quelle: HNA

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