Ausbau der Zierenberger Straße in Habichtswald-Dörnberg beginnt am Montag, 1. August

Millionenprojekt in zwei Abschnitten

Unerträglicher Zustand: Die Zierenberger Straße in Dörnberg ist marode. Foto:  Welch

Habichtswald. Endlich geht es los. Das werden sich viele Dörnberger sagen, die die Erneuerung der Zierenberger Straße herbeisehnen. Schließlich wartet man in Habichtswald bereits seit 15 Jahren auf die Sanierung.

Es gab in den zurückliegenden Wochen und Monaten in der Tat einige Unwägbarkeiten, die immer wieder für Verzögerungen im Planungsablauf sorgten. In der letzten Juniwoche wurde allerdings der Auftrag nach der Ausschreibung vergeben.

Der Ausbau ab der Bundesstraße 251 war ursprünglich bis zur Einmündung Schulweg geplant, wird aber jetzt bis kurz vor die Einmündung Breiter Weg erweitert. Und dieser erste Bauabschnitt soll nach Zusage der ausführenden Firmen bis Ende November erledigt sein.

Denn eine Winterbaustelle wollen die Verantwortlichen im Rathaus keinesfalls haben. Bauamtsleiter Björn Schröder: „Wir werden dafür sorgen, dass zwischen dem alten und dem neuen Bestand ein höhengleicher Übergang geschaffen wird, der einen störungsfreien Verkehrsfluss in den Wintermonaten gewährleistet.“ Wenn es die Witterung im Frühjahr 2012 zulässt, wird dann der zweite Bauabschnitt von der Anschlussstelle bis zur Einmündung Am Köpfchen in Angriff genommen. Diese Bauphase soll maximal vier Monate dauern, sagt Habichtswalds Bürgermeister Thomas Raue.

Am Montag, 1. August, beginnt das Zweimillionenprojekt. Ab diesem Tag werden die Umleitung und die Baustelle eingerichtet sowie sonstige Vorbereitungen getroffen. Danach wird mit einer Fräse die Fahrbahndecke aufgenommen und dann kommen die Bagger für die eigentlichen Erdarbeiten zum Einsatz. Das erste Teilstück ist ab Einmündung Kasseler Hof bis zur Einmündung in die B 251 geplant. Hier muss der Kanal erneuert werden.

Ab Mitte August beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Wasserleitung ab Einmündung Breiter Weg bis zur Einmündung Schulweg.

Die Finanzierung des Ausbaus belastet die Gemeinde nicht unerheblich. Erneuerung von Straße, Gehwegen, Kanal und Frischwasserleitung schlagen mit insgesamt zwei Millionen Euro zu Buche. Obwohl das Land ein Viertel von dieser Summe übernimmt, bleiben an der Gemeinde noch rund 1,5 Millionen Euro hängen. (nw)

Quelle: HNA

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