Alsfelder Biofleisch ist bei der Grünen Woche dabei

Ministerin zeichnete Hephata-Betrieb aus

Schwalm. Die Urkunde zur Teilnahme am „Bio-Siegel Hessen" erhielt die Hephata-Diakonie für ihren Integrationsbetrieb Alsfelder Biofleisch.

Dieser ist auch anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Alsfelder Biofleisch ist in diesem Jahr erstmals mit Fleisch- und Wurstwaren auf dem hessischen Gemeinschaftsstand bei der Grünen Woche in Berlin vertreten.

Dort wurde die Urkunde von Priska Hinz, hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, überreicht. Es sei wichtig, dass Verbrauchern klar vermittelt werde, woher die Produkte stammen, sagte sie.

Alsfelder Biofleisch beteiligt sich schon seit 2006 an dem Vermarktungssystem „Bio-Siegel - Hessen“. „Die Bio-Landwirtschaft und die Herstellung hochwertiger Bio-Lebensmittel haben in dem diakonischen Unternehmen eine lange Tradition“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Betriebe sind Bioland zertifiziert.

Die Landwirtschaft und die Verarbeitung biete vielfältige Einsatzmöglichkeiten, Transparenz und Glaubwürdigkeit in den regionalen Wertschöpfungsketten seien der Hephata-Diakonie wichtige Anliegen.

Alsfelder Biofleisch bietet Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, psychisch kranken Menschen und ehemals wohnungslosen Menschen Qualifizierung und Beschäftigung.

Derezit arbeiten in der Metzgerei Alsfelder BioFleisch acht Mitarbeiter auf Integrationsarbeitsplätzen, 28 Beschäftigte gehören der Werkstatt für behinderte Menschen an, zehn Männer und Frauen sind Hephata-Mitarbeiter. Gemeinsam mit Fachpersonal werden in Alsfeld hochwertige Fleisch- und Wurstprodukte in Bio-Qualität hergestellt, so die Mitteilung. (aqu)

• Der Hofladen, Pfarrwiesenweg 5, 36304 Alsfeld, Öffnungszeiten, dienstags bis freitags 8 bis 15 Uhr

www.alsfelder-biofleisch.de

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare