Kultur aus der Region: Ensemble „Die Simmerings“ mixt Literatur und Musik

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Schräg drauf: „Die Simmerings“ mit von links Thomas Frankfurth, Sandra Bürger, Eckhard Huneck und Doro Heimel.

Felsberg. Das Künstlerquartett „Die Simmerings“ gibt es in seiner Besetzung seit 2004. Thomas Frankfurth (Bass, Gitarre, Keyboard), Sandra Bürger (Kazoo), Dorothee Heimel (Tasten und Gesang) und Eckhard Huneck (Akkordeon und Klavier) stehen für einen Mix aus Literarischem und Musik.

Und den präsentieren die vier bei ihren Auftritten in einem neuartigen Gewand.

Termine: 20. und 21. Mai, Drei-Burgen-Schule, Felsberg und 27. Mai, Brückenbuchhandlung, Melsungen. Beginn jeweils um 19.30 Uhr. Eintritt: 5 Euro in Melsungen, in Felsberg ist der Eintritt frei.

Weitere Infos unter www.diesimmerings.de

„Eine Bühne brauchen wir beispielsweise nicht“, sagte Thomas Frankfurth. „Wir verteilen uns lieber an vier Stehtischen im Saal.“ Das Programm der Simmerings habe stets ein humoriges Thema zum Motto, zum Beispiel das Stichwort schräg. „Da bringen wir dann eben passende Texte - etwa dadaistische Gedichte“, sagte Sandra Bürger. Ansonsten lesen die Simmerings, was ihnen gerade oder grundsätzlich gefällt. „Eine bunte Mischung eben“, wie Thomas Frankfurth sagte. „Das kann durchaus auch mal Slam Poetry sein.“

Genauso vielfältig ist der musikalische Part, den die Simmerings zum besten geben. „Das können Theaterthemen sein, Sachen von Gwildis oder von Element of Crime“, verriet Frankfurth. „Aber auch Eigenkompositionen - Stücke, die ich selber schreibe.“ Denn Thomas Frankfurth steht zwar als Lehrer im Dienst der Dreiburgen-Schule in Felsberg. In seiner Freizeit verdingt er sich aber zusätzlich als Songschreiber.

Das Publikum bekommt bei den Simmerings also eine exquisite Portion Kultur serviert. „Mit vielen Überraschungen“, sagte Thomas Frankfurth. Das Wichtigste sei jedoch eines: „Die Zuschauer erleben vier Leute, die richtigen Spaß haben. Und das steckt an.“

Quelle: HNA

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