Jelena Nink in den USA: Miss Liberty zum Greifen nah

Toller Ausblick, tolle Zeit: Jelena genoss die Zeit mit ihrer Schwester Sarina. Während deren Aufenthaltes unternahmen die Schwestern viele Ausflüge, unter anderem zum Wahrzeichen New Yorks, der Freiheitsstatue. Foto: nh

Westfield/Elbenberg. Jelena Nink (20) aus Elbenberglebt seit Februar als Au-pair in Westfield (USA) und geht dort aufs College. Sie berichtet aus ihrem amerikanischen Alltag - und den Besuch ihrer Schwester.

Endlich ist sie da: meine Schwester. Als ich sie vom Bahnhof abholte, haben wir uns riesig über das Wiedersehen gefreut und konnten es kaum glauben, dass sie nun auch in Amerika ist. Sarina ist gleich nett von meiner Gastfamilie empfangen worden, und die Augen der Kinder glänzten, als sie ein paar kleine Gastgeschenke bekamen.

In den zwei Wochen ihres Aufenthaltes half Sarina mir, wo sie nur konnte: Sie begleitete mich durch den Alltag, packte hier und da mit an und spielte mit den Kindern. Für mich ist es eine unglaublich schöne Abwechslung jemanden bei sich zu haben, mit dem man sich über alles unterhalten kann. An verschiedenen Tagen zeigte ich ihr Westfield, die riesigen Supermärkte, die ganzen Shops der Gegend, und natürlich haben wir das kulinarische Programm von A bis Z ausprobiert.

Beeindruckender Ausblick

An einem der Tage waren wir nach Hoboken und Jersey City gefahren. Diese Städte liegen direkt auf der anderen Seite vom Hudson River, und man hat einen beeindruckenden Ausblick auf die Skyline von Manhattan. Mit Erdbeerfrühstück im Gepäck genossen wir das tolle Panorama bei Sonnenschein. Im Liberty State Park ist man der Freiheitsstatue zum Greifen nah.

Auch New York City stand auf unserem gemeinsamen Besichtigungsprogramm: Könnt ihr euch vorstellen, was für ein Erlebnis das ist, die strahlenden Augen und das Staunen von anderen Menschen zu sehen, die zum ersten Mal in ihrem Leben in den Straßen von Manhattan stehen und mit offenem Mund die eindrucksvolle Szenerie bewundern? Großartig fühlt es sich an. Auf unserer Tour entdeckten wir gemeinsam den Times Square und fuhren später mit der South Ferry ganz nah an der Freiheitstatue lang.

Dinner bei Vapiano

Nach einigen Anstregungen – wir erklommen unter anderem die Brooklyn Bridge – gönnten wir uns ein Dinner bei „Vapiano“, einem Pastarestaurant, das ein deutscher Auswanderer in New York eröffnet hat. Zum Abschluss des wunderbaren Tages fuhren wir hoch auf das Rockefeller Center und bewunderten New Yorks Lichtershow bei Nacht. An meinem letzten freien Tag machten wir uns auf nach Philadelphia, der zweitgrößten Stadt an der Ostküste.

Einst war Philadelphia die Nationalhauptstadt der USA und spielte eine bedeutsame Rolle in der Geschichte des Landes, denn die amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurde dort ausgesprochen und die Verfassung besiegelt. Begleitet von Super-Wetter schauten wir uns die Liberty Bell an und machten eine Führung in der Independence Hall mit. Leider sind diese zwei wunderschönen Wochen wie im Flug vergangen. Schließlich musste ich Sarina wieder an den Flughafen bringen. Erst in einem halben Jahr werden wir uns wiedersehen.

Von Jelena Nink

Quelle: HNA

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